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Energieagentur plant neues Projekt

„Handwerksausbildung für Klimaschutz“ Energieagentur plant neues Projekt

Handwerksausbildung für Klimaschutz (HAKS): Das war das Thema eines „Handwerkerfrühstücks“, das die Energieagentur Region Göttingen ausgerichtet hat. Handwerker unterschiedlicher Gewerke, Vertreter fachfremder Firmen und Repräsentanten diverser Wirtschaftsverbände nahmen teil.

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Gut besucht: Zur Vorstellung des Projekts „Handwerksausbildung für Klimaschutz“ kamen 20 Interessenten.

Quelle: Rudolph

Göttingen. Die Zusammenarbeit der einzelnen Gewerke am Bau wird immer komplexer, gerade auch im Bereich des energieeffizienten Bauens und der energetischen Sanierung. Vertreter des Zimmerer-, Schornsteinfeger-, Elektriker-, Maler-, Tischler- und Sanitär-Handwerks tauschten sich während der Veranstaltung aus.

Damit die Angehörigen der einzelnen Gewerke die Arbeit der anderen noch besser verstehen sowie zur Schaffung eines gemeinsames Grundwissens, sollen ab September 2016 Auszubildende und Ausbilder praxisnahe Module von jeweils drei Stunden Dauer belegen können.

Diese können beispielsweise aus einem Fachvortrag oder einem gemeinsamen Baustellenbesuch bestehen und sollen unabhängig voneinander konzipiert sein, so dass keine Notwendigkeit besteht, an allen Modulen teilzunehmen. Für jede Teilnahme soll ein Zertifikat ausgestellt werden, erklärte Energieagentur-Mitarbeiter Aaron Fraeter, der für das Projekt verantwortlich ist.

Bei den Handwerkern stieß das Vorhaben auf große Zustimmung. „Dieses Projekt kann dafür sorgen, dass Bauarbeiten und handwerkliche Dienstleistungen einen noch höheren Qualitätsgrad erreichen“, sagte Torsten Knüdel, Bezirksschornsteinfeger aus Seeburg. Gabi Nikoleit von der Zimmerei Diedrich (Rüdershausen) begrüßte es, dass die Firmen keine fertigen Module vorgesetzt bekommen, sondern eigene Wünsche und Ideen bei deren Konzeption einbringen könnten.

Er habe mehr und mehr Kunden, die die Leitung eines Bau- oder Sanierungsprojekts in eine Hand legen wollen, sagte Jupp Weßling von der „Juwe - Werkstatt für ökologisches Bauen und Wohnen“, da sei es hilfreich, sich über Arbeitsweisen und Techniken der anderen Handwerke zu informieren.

Fraeter berichtete, dass derzeit noch am didaktischen Konzept des Projekts gefeilt werde. Anschließend sollten „konkrete Inhalte“ vorgelegt werden. „Mit 20 Teilnehmern ist die Resonanz gut“, freute sich Energieagentur-Geschäftsführerin Doreen Fragel.

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