Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Erfolg mit Beton und Stahl

GWG-Chef Klaus geht Erfolg mit Beton und Stahl

„Ich könnte noch Jahre weiterarbeiten“, meint Klaus Hoffmann (65), Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung mbH (GWG). Lauter spannende Projekte stehen an. So plant die GWG derzeit einen zwei Mio. Euro teuren Anbau an den Science Park II in der Marie-Curie-Straße.

Voriger Artikel
H + G vertritt seit 120 Jahren Göttinger Immobilienbesitzer
Nächster Artikel
Von guten Leuten und dem Speditions-Gen

GWG-Chef KlausSeit 20 Jahren GWG-Geschäftsführer: Klaus Hoffmann.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Dort will das Hamburger Biotech-Unternehmen Evotec seinen Forschungs- und Entwicklungsbereich ausbauen. Die Zahl der Mitarbeiter soll von derzeit 50 auf 100 Personen steigen. 

Weitere GWG-Projekte: Der Autozulieferer Peguform benötigt eine Logistikhalle. Für das neue Fraunhofer-Institut will die GWG auf den Zietenterrassen bauen. Nach der Erschließung des Grundstücks für das Güterverkehrszentrum III auf dem Siekanger hofft Hoffmann auf Unterstützung von Unternehmen für ein großes Logistikparkkonzept. Das soll auch Investoren von auswärts anlocken. Der GWG-Chef: „Nordhessen schläft nicht.“ Das Kasseler GVZ zünde „eine Brennerstufe nach der anderen“ und bekomme jetzt auch noch einen Flughafen.

Und so geht es weiter: Am GVZ I ist die Ansiedlung von Kreativberufen geplant. Das benötigte Grundstück ist bereits erworben. Die Erweiterung der Lokhalle steht an. Mit der Vermarktung dieses Objektes hat Hoffmann 1992 seine Tätigkeit als GWG-Geschäftsführer begonnen. „Mach was aus der Lokhalle, aber mache keinen Ärger“, gab ihm die Stadt mit auf den Weg.

„Ich und meine Sekretärin hatten jeweils eine halbe Stelle. Und auf dem ersten Blatt der Akte ging es um den Abriss“, erinnert sich Hoffmann. Die Idee einer Veranstaltungshalle mit nacktem Betonfußboden und rostigen Stahlträgern hätten damals nur wenige verstanden. Veranstaltungen mit 7000 Besuchern seien für die meisten unvorstellbar gewesen. „Heute sind wir im Premiumsegment angekommen“, berichtet Hoffmann, dem mittlerweile 45 Mitarbeiter zur Seite stehen.

In seiner Zeit entstanden unter anderem das Gründer- und Technologiezentrum GöTec auf den Zietenterrassen, die beiden Science Center im Industriegebiet Grone. Immer wieder gab es Widerstand zu überwinden. „Retardierende Momente, die einen zwingen, alles noch mal zu überdenken, haben auch ihr Gutes“, meint 65-Jährige rückblickend. In den vergangenen 20 Jahren sei ihm jedoch oft „die Ruhe des Weitgereisten“ abhanden gekommen. Bis heute ärgert ihn die „Verdammung der Arbeit“. Hoffmann: „An meinem Wohnort Niedernjesa rollen alle Güterzüge der Welt vorbei.“ Unruhig werde er allerdings nur, wenn es weniger Züge würden: wie 2009 im Jahr der Finanzmarktkrise.

Der Wirtschaftsförderer hinterlässt seiner Nachfolgerin Ursula Haufe also viel Arbeit. Er selbst will in Zukunft der GWG in „ein, zwei Projekten“ als Berater zur Seite stehen, im Vorstand der Südniedersachsen-Stiftung mitarbeiten und sich um seine sieben Enkelkinder kümmern.

Von Michael Caspar

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 12.166,50 -0,30%
TecDAX 2.255,50 -0,65%
EUR/USD 1,1762 +0,30%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

MÜNCH. RÜCK 178,50 +1,55%
RWE ST 20,49 +1,06%
E.ON 9,57 +0,93%
MERCK 90,93 -1,54%
FRESENIUS... 68,78 -1,25%
FMC 79,07 -0,62%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 126,02%
Crocodile Capital MF 103,59%
BlackRock Global F AF 101,33%
Allianz Global Inv AF 99,51%
Commodity Capital AF 95,56%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt
Sommerfest der Südniedersächsischen Wirtschaft