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Erstes Energieeffizienznetzwerk auf Zielgeraden

Finanzierungszusage steht bevor Erstes Energieeffizienznetzwerk auf Zielgeraden

Die 15 Unternehmen für die Beantragung eines Energieeffizienznetzwerks hatte die Energieagentur Region Göttingen schnell zusammen. Das Interesse am gegenseitigen Austausch von praktischen Energiespartipps ist branchenübergreifend groß. Im Juni sollen die Förderbescheide der NBank versendet werden.

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Die Firma Lotta Karotta aus Rittmarshausen macht mit beim Energienetzwerk Göttingen (Energiemanagement), im Bild sind die Geschätsführer Katrin Schlick und Andreas Backfisch im Kühlhaus.

Quelle: Heller

Göttingen. Die Energieagentur Region Göttingen wollte gleich in der ersten Ausschreibungsrunde der NBank für ein „Netzwerk für Energieeffizienz und Klimaschutz“ dabei sein. Es gelang, kleine und mittelständische Unternehmen für die Idee zu gewinnen, sich zu energieeffizienteren Unternehmensprozessen beraten zu lassen und sich untereinander auszutauschen. Am Ende war die maximale Teilnehmerzahl erreicht. „Wir mussten nicht groß überzeugen“, sagt Doreen Fragel, Geschäftsführerin der Energieagentur.

Nachfrage offenbar groß

20 Förderanträge sind landesweit bei der NBank eingegangen, sagt Pressesprecher Bernd Pütz. Er rechnet damit, dass in etwa vier Wochen die Förderbescheide versendet werden. Eine zweite Antragsrunde sei zum 1. Oktober 2016 geplant. Daher rät Doreen Fragel interessierten Unternehmen, sich schon einmal bei der Energieagentur zu melden.

„Man ist in seinem Alltag sehr verhaftet“, sagt Tom Lange vom Hotel Letzter Heller aus Hann. Münden. Daher sieht er in seiner Teilnahme am Netzwerk insbesondere die Chance, sich mit anderen Unternehmen über ihre Erfahrungen auszutauschen und so neue Ideen oder Techniken zur Energieeinsparung kennenzulernen. „Aufgrund der Lebensmittelverarbeitung in unserem Betrieb produzieren wir auch viel Abwärme. Aber ob und wie sich deren Nutzung lohnen würde, ist ein zu komplexes Thema für uns.“

Netzwerkpartner schaffen Möglichkeiten

Für Ulf Hennies, Prokurist beim Recyclinghof Resebeck aus Göttingen, ist das Energienetzwerk bereits der zweite Anlauf. Bislang habe man versucht, mit einem externen Dienstleister Energiesparmöglichkeiten zu realisieren, die Erwartungen seien aber nicht erfüllt worden. „Jetzt nehmen wir es selbst in die Hand“, so Hennies. Der besondere Reiz des Energienetzwerks bestehe für ihn gerade im branchenübergreifenden Ansatz.

Den betont auch Andreas Backfisch, Geschäftsführer des Bio-Lieferservice Lotta Karotta aus Gleichen: „Spricht man mit einem Berater, hat man nur seine Linie, lernt aber wenig über Alternativen.“ Durch die verschiedenen Netzwerkpartner erhofft er sich jedoch, verschiedene Möglichkeiten kennenzulernen, wie sich Energiesparziele erreichen lassen. Im Kleingerätebereich sei man bereits energiebewusst unterwegs, aber wenn es um Kühlräume oder größere Hallen geht, stoße das eigene Know-how an seine Grenzen.

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