Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Erstes Projekt des Südniedersachsenprogramms mit 200 000 Euro gefördert

Kreuz, quer, Verkehr Erstes Projekt des Südniedersachsenprogramms mit 200 000 Euro gefördert

Matthias Wunderling-Weilbier, der für Südniedersachsen zuständige Landesbeauftragte, hat den ersten Förderbescheid des Südniedersachsenprogramms übergeben. 200 000 Euro erhielt eine Forschergruppe um Prof. Lutz Kolbe von der Universität Göttingen zur Ermittlung von Mobilitätsbedarfen und -konzepten.

Voriger Artikel
Erstes Projekt im Südniedersachsenprogramm gefördert
Nächster Artikel
Sartorius und Continental sind weltweite Rendite-Stars

Übergabe des Förderbescheids an Prof. Lutz Kolbe (3. v.l.) von der Universität Göttingen.

Quelle: Hinzmann

Hann. Münden. Das Forschungsprojekt IMES (Integrative Mobilitätsinnovation zum Erhalt der Standortattraktivität in Südniedersachsen) verfolgt drei Ziele, um Antworten auf die Mobilitätsproblematik im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im ländlichen Raum zu finden:

  • Informationen über die bislang etwa 500 Mobilitätsprojekte in Deutschland sammeln. So sollen die vorhandenen Erkenntnisse gebündelt und verfügbar gemacht werden.
  • Ein intensiver Bürgerdialog in den drei Modellstädten Uslar, Osterode und Hann. Münden sowie den zwölf sie umgebenden Gemeinden, um die lokalen Mobilitätsbedarfe und -angebote zu erfassen.
  • Aus den zusammengetragenen Erkenntnissen und den Bürgerbedürfnissen neue Mobilitätskonzepte entwickelt, die flexibler und besser auf die Bedarfe vor Ort reagieren.

Die geförderte Projektdauer ist auf zwei Jahre angelegt, der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen ist als Projektpartner mit dabei und trägt etwa ein Viertel der Fördersumme. Es ist die Absicht, bereits vor Ablauf des Projekts nach Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen, um die entwickelten Konzepte umzusetzen.

„Dann muss es dafür aber eine 100 oder 95 Prozent Förderung geben“, so Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener. „Sonst können sich die Kommunen die Umsetzung schlicht nicht leisten.“ Die Bürgermeister Thorsten Bauer aus Uslar und Klaus Becker aus Osterode betonen dasselbe Problem.

Für Wunderling-Weilbier ist die nachhaltige Finanzierung aber eine überspringbare Hürde. Letztlich gehe es um das grundsätzliche Umdenken, von einer Nahverkehrsplanung zu einer regionalen Mobilitätsplanung zu kommen. „Den lokalen kreuz-und-quer-ÖPNV wiederbeleben und kleinräumig stärker zu vernetzen“, macht Klaus Becker das Ziel anschaulich – und nicht nur die Anbindung zum Oberzentrum zu gewährleisten.

Wenn das mit den bestehenden Mitteln nicht machbar sei, so der Landesbeauftragte, müsse man mehr investieren. Das Bekenntnis der Landesregierung dazu gäbe es.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 11.005,00 +0,17%
TecDAX 1.720,00 +0,09%
EUR/USD 1,0799 +0,39%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 15,60 +1,84%
BAYER 91,69 +1,44%
VOLKSWAGEN VZ 127,70 +0,95%
RWE ST 11,23 -4,17%
E.ON 6,35 -2,04%
MÜNCH. RÜCK 174,70 -1,55%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 165,03%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 111,00%
Polar Capital Fund AF 103,34%
Fidelity Funds Glo AF 92,98%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt