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Erweiterungsbau in Planung

Firma La Vision Erweiterungsbau in Planung

Trotz Wirtschaftskrise stieg der Umsatz der Göttinger Firma La Vision, die vor 20 Jahren gegründet wurde, im vergangenen Jahr auf 16 Mio. Euro. Im Dezember erwarb das Unternehmen das Nachbargrundstück auf der Siekhöhe. Dort soll ein Erweiterungsbau entstehen.

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Blicken optimistisch in die Zukunft und haben Neubaupläne: Detlef Neuberg (links) und Heinrich Voges.

Quelle: Vetter

50 Mitarbeiter beschäftigt die Firma La Vision auf der Göttinger Siekhöhe. In der 2000 Quadratmeter großen Immobilie, die das Unternehmen (nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Bereich bildgebender Lasermesstechnik) 2003 im Anna-Vandenhoeck-Ring 16 errichtete, wird der Platz eng, berichtet der kaufmännische Geschäftsführer Detlef Neuberg. 

„La Vision profitiert von den Investitionsprogrammen, mit denen die Regierungen in der Krise Forschung und Entwicklung fördern“, erläutert der technische Geschäftsführer Heinrich Voges. Die bildgebende Lasermesstechnik aus Göttingen kommt etwa bei der Optimierung von Verbrennungsprozessen in Motoren zum Einsatz. Mit ihr lassen sich Herzklappen, aber auch Turbinen verbessern. Mit diesen Systemen erwirtschaftet La Vision 90 Prozent des Umsatzes. „Seit einigen Jahren sind wir dabei, unsere Kompetenz im Bereich des berührungslosen und schnellen Messens bei hoher Auflösung auch für andere Anwendungen zu erschließen“, sagt Voges. 2006 verkauften die Göttinger erstmals einen sogenannten faseroptischen Brennraumsensor, der sich in den Prozess integrieren lässt. 

„Bei unseren anderen Systemen muss der zu untersuchende Motor umgebaut werden“, erläutert Voges. Der Sensor lasse sich dagegen einfach integrieren. Er liefere allerdings auch deutlich weniger Daten. Für Teststände sei das aber ausreichend. Ein zweiter neuer Bereich sind Geräte zur Vermessung von Materialoberflächen. Sie zeichnen zum Beispiel auf, wie sich ein Armaturenbrett während eines Auffahrunfalls verformt. Die Daten geben Hinweise auf Schwachstellen. 

Gegründet worden ist das Unternehmen von Professor Peter Andresen, der am damaligen Max-Planck-Institut für Strömungsforschung eine Abteilung leitete. Enge Kontakte bestanden zudem von Anfang an zum Laser-Laboratorium Göttingen. Das Unternehmen beschäftigt heute insgesamt 65 Mitarbeiter. Neben dem Standort auf der Göttinger Siekhöhe  gibt es noch Vertriebsbüros in den USA, Großbritannien und Frankreich. Die Exportquote liegt aktuell bei 80 Prozent. 

Von Michael Casper

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