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FDP-Chef Christian Lindner beim Gildentag in Northeim

Mathe wichtiger als Inklusion FDP-Chef Christian Lindner beim Gildentag in Northeim

„Sie wollen Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft zeigen, deshalb haben sie den Bundesvorsitzenden der FDP eingeladen“, scherzte Christian Lindner gestern beim Gildentag der Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck. Kreishandwerksmeister Hermann-Josef Hupe hatte in seinem „Wort des Handwerks“ lange über soziales Engagement in der Gesellschaft gesprochen. Lindner griff das mit seiner Anspielung auf die zuletzt schwachen Wahlergebnisse seiner Partei auf.

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Applaus für Kritik am Schulsystem: Lindner vor Handwerkern.

Quelle: CH

Mehr als 350 Vertreter von Handwerk, Finanzwesen und Verwaltung waren in die Northeimer Stadthalle gekommen, 40 Menschen mehr als im Vorjahr. Lindner, der sich als Enkel eines Bäcker- und Konditorenmeisters einführte, bekam immer wieder kräftigen Applaus.

Handwerksbetriebe seien inhabergeführt und standortgebunden, erklärte der Politiker. Wenn die dort herrschende Mentalität die internationalen Kapitalmärkte geprägt hätte, wäre der Welt die Finanzkrise von 2008 erspart geblieben. Dafür gab es Beifall. Lindner schob die Kritik an der staatlichen Bankenrettung hinterher. Wenn Gewinne privatisiert und Verluste verstaatlicht würden, sei das die „Perversion der Marktwirtschaft“.

Auch mit seiner Kritik am deutschen Bildungssystem traf der Freidemokrat die Stimmung bei den Handwerkern. Statt Geld für Inklusion auszugeben, sollte der Staat lieber den Ausfall von Mathematikunterricht stoppen. Das Schulsystem bereite einseitig auf das Studium vor. Dabei sei es kein „Bildungsabstieg“, wenn das Kind einer Akademikerfamilie eine Lehre mache, so der studierte Politikwissenschaftler.

Kreishandwerksmeister Hupe sprach sich in seiner Rede für TTIP, das Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA, aus. Es bringe Wachstum. Hupe ermunterte die Handwerker die Chancen der Digitalisierung und des Internets zu ergreifen. Die steigende Produktivität sei ein „großer Segen“, weil sie das Problem des demografischen Wandels löse.

Von Michael Caspar

Kammersieger

1. Kammersieger
- Nico Rosniewski (Einbeck) und Landessieger Anlagenmechaniker für Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik
- Dennis Bretag (Moringen) Fahrzeuglackierer
Nils Frühholz (Bovenden) und Landessieger, Feinwerkmechaniker
- Andreas Bartusch (Seulingen) Fleischer
- Natascha Maslo, Göttingen, ( Landessiegerin) Konditorin
- John-Alexander Hennies (Ahnatal) Metallbauer
- Niklas Windolph, Duderstadt, Orthopädiemechaniker und Bandagist
- Arne Ortgies, Scheden (Landessieger) Steinmetz und Steinbildhauer
- Timo Wiegand (Einbeck) Maurer
-Mirjam Sobeczko (Nörten-Hardenberg) Raumausstatterin
- Friederike Frei (Friedland)
Zahntechnikerin
-Kai Wollersen (Duderstadt), Bäcker
- Natascha Wichmann (Sandhausen)  Buchbinderin
- Lisa Tenchella, Rhumspringe, Bürokauffrau
- Sophia Mustroph, Göttingen, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk

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