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„Fahrrad Doc“ macht aus Fahrrädern E-Bikes

Göttingen „Fahrrad Doc“ macht aus Fahrrädern E-Bikes

Der Trend zum E-Bike zieht den Trend zur Nachrüstung herkömmlicher Fahrräder nach sich. Der „Fahrrad Doc“ aus Göttingen-Weende bietet daher seit einem halben Jahr den Einbau von Elektromotoren an – und warnt vor Billigakkus.

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Jörg Bode zeigt den kleinen Motor, der in jedes handelsübliche Rad eingebaut werden kann.

Quelle: Iben

Göttingen. Er sieht aus wie eine Thermoskanne, sorgt aber dafür, dass jedes handelsübliche Fahrrad elektrisch auf Touren kommt: ein kleiner Motor, der beim Fahrrad Doc an der Hennebergstraße in Weende ins Fahrrad eingebaut werden kann. Das Angebot richtet Inhaber Jörg Bode an Kunden, die in der Stadt oder auf dem Dorf elektronisch betrieben mobil sein und bei Bedarf trotzdem mit eigener Kraft radeln wollen.

„Der nachgerüstete Motor leistet dasselbe wie ein E-Bike“, sagt Bode. Eine Geschwindigkeit bis 25 km/h werde unterstützt. Doch ließen sich keine Aussagen zur Reichweite machen, zu viel hängt vom Terrain oder Gewicht des Fahrers ab.

„Ich habe ein innovatives Produkt gesucht, das ausgetauscht und jederzeit zurückgebaut werden kann", so Bode. Der Motor, der von einer Firma in Zwickau hergestellt wird, sehe nicht nur „stylish und puristisch" aus, sondern sei auch „sehr geräuscharm und langlebig". Zudem müsse der Kunde keine Software-Updates hinnehmen, wie es bei anderen E-Bikes der Fall sei.

Der Einbau sei in alle handelsüblichen Räder möglich; zudem bestehe die Möglichkeit, eine individuelle Rad-Anfertigung durch das Fahrrad Doc-Team vornehmen zu lassen. „Im Moment bin ich in Göttingen der einzige, der die Umrüstung vornimmt“, sagt Bode. Das Verfahren sei relativ einfach. Seit einem halben Jahr bietet er den Service an, rund zehn Umrüstungen habe er schon vorgenommen.

Allerdings, über eines seien sich die Kunden oft nicht im Klaren, so Bode: den Preis. „Einfach gesagt: Für weniger als 1.000 Euro bekommen Sie kein vernünftiges E-Bike.“ Das Problem seien die Akkus, die zu billig produziert zudem auch ein Sicherheitsrisiko darstellen. Entsprechend kosten die Motoren, die Bode verwendet, auch knapp 1.500 Euro. mi

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