Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
„Uns kann man nicht wegrationalisieren“

Finanzamt Göttingen sucht neue Nachwuchskräfte „Uns kann man nicht wegrationalisieren“

Sichere Arbeitsplätze, flexible Arbeitszeiten und mehr als 1000 Euro netto im ersten Ausbildungsjahr bietet das Finanzamt Göttingen. An die 90 junge Menschen, Eltern und Großeltern informierten sich in der Kantine der Behörde an der Godehardstraße 6 über eine Karriere im mittleren oder gehobenen Dienst.

Voriger Artikel
Nachteil für Bürgerwindgesellschaften
Nächster Artikel
Potpourri der Ideen

Das Finanzamt Göttingen macht Werbung in eigener Sache.

Quelle: Peter Heller

Göttingen. „Uns kann man nicht wegrationalisieren und auch nicht privatisieren“, erklärte Stephan Schnieders, der ständige Vertreter des Finanzamtvorstehers. Ohne Steuern sei kein Staat zu machen. 292 Mitarbeiter beschäftige die Behörde in Göttingen. 787 Mio. Euro Steuern hätten sie im vergangenen Jahr eingezogen.

„Bis Weihnachten wollen wir die jeweils vier Ausbildungsplätze im mittleren und gehobenen Dienst für 2017 vergeben“, sagte Bianca Eißfeldt, die für die Nachwuchskräfte zuständig ist. Gesund müssten Bewerber sein sowie Bürger der Europäischen Union und nicht älter als 39 Jahre. Vorstrafen dürften sie keine haben. Die Behörde erwarte gute Noten in Mathematik und Deutsch sowie die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen. Eißfeldt: „Das Steuerrecht kennt keinen Stillstand.“

„Die Ausbildung zum Finanzwirt erstreckt sich über zwei, das Studium zum Diplom-Finanzwirt über drei Jahre“, erläuterte die Beamtin. Die Praxisteile absolvierten die Nachwuchskräfte in Göttingen, die Theorieteile in der Steuerakademie in Bad Eilsen beziehungsweise in Rinteln. Das Einkommen bestimme sich gemäß der Besoldungstabelle. Im mittleren Dienst verdiene ein 40-Jähriger 2400 Euro netto, im gehobenen Dienst 2900 Euro.

„Meine Mutter rät mir zu einer Ausbildung beim Finanzamt, weil die Arbeitsplätze sicher und die Arbeitszeiten flexibel sind“, verriet Kitana Martin (16) dem Tageblatt. Die Zehntklässlerin war mit ihrer Mutter gekommen. „Endlich mit beiden Beinen im Leben stehen“, will Jennifer Felske aus Adelebsen. „Ich habe bereits eine Ausbildung zur Bürokauffrau abgeschlossen, dann aber in diesem Bereich keine Stelle gefunden“, bekannte sie. Jaqueline Trümper (18), die im kommenden Jahr ihr Fachabitur macht, erklärte: „Ich bin in Mathematik gut. Deshalb glaube ich, dass die Arbeit im Finanzamt etwas für mich ist.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 10.612,00 -0,14%
TecDAX 1.798,50 -0,20%
EUR/USD 1,1230 +0,01%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. POST 28,09 +0,42%
ALLIANZ 136,12 +0,31%
FRESENIUS... 72,69 +0,30%
DT. BANK 11,35 -2,41%
VOLKSWAGEN VZ 119,17 -1,52%
SAP 81,29 -1,40%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
AXA IM Fixed Incom RF 211,35%
Bakersteel Global AF 155,39%
Crocodile Capital MF 129,14%
Stabilitas PACIFIC AF 128,12%
Morgan Stanley Inv AF 120,36%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt
Glasapparatebauerin Lydia Christin Stolte