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Fleischereien kämpfen ums Überleben Kommentar: Fleisch kostet seinen Preis

Innung sorgt sich um Mitglieder

Kommentar: Fleisch kostet seinen Preis

Sorgen sich um die Zukunft ihrer Branche: die Fleischermeister A. Nachtwey und J. Kerl (v.l.).

© Heller

Die Fleischerinnung macht sich Sorgen um ihre Mitglieder. Der Bestand schrumpft. Immer weniger Fleischer wollen sich dem harten Wettbewerb stellen und den täglichen Preiskampf gegen Fleischfabriken, Supermärkte und Discounter aufnehmen. Alle Kosten steigen, ob beim Schlachtvieh, bei den Gewürzen, den Därmen, beim Strom. Damit am Schluss etwas übrig bleibt, fordern nun auch die Verbände mit Recht höhere Preise am Tresen.

Während sich für den Discounter das Dumping-Schnitzel als Lockangebot am Ende auszahlt, reicht der Fleischer die Rechnung direkt an den Kunden. Und wenn der mehr zahlen muss, beginnt die leidige Diskussion. Dann regen sich auch die auf, die eben noch den Schweinetransport von Holland nach Ungarn verurteilt haben. Wer Viehtransporte quer durch Europa verhindern und das regionale Handwerk unterstützen will, der muss das auch anständig honorieren.

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