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Flüchtlinge für Umwelt begeistern

Eco-Jobs-Workshop Flüchtlinge für Umwelt begeistern

Perspektiven aufzeigen, Netzwerke bilden - an einem neuntägigen Seminar in der Heimvolkshochschule Mariaspring in Bovenden nahmen 16 Flüchtlinge teil, die insbesondere über berufliche Perspektiven in Umweltberufen informiert wurden. Und denen ein Mentoren-Netzwerk mitgegeben wurde.

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Quelle: Grünewald

Bovenden. Das Besondere: Die Teilnehmer hatten bereits einschlägige Fachkenntnisse, die meisten haben studiert, wenn auch nicht alle bis zu einem Abschluss. Obwohl die meisten erst etwa sechs bis acht Monate in Deutschland sind, ist ihr Deutsch bereits sehr fortgeschritten. „Viele haben es sich selbst beigebracht, weil es keine Unterstützung gab“, sagt Seminarleiterin Constanze Stange. „Die Teilnehmer haben viel mehr Potenzial, Energie und Motivation, als wir wahrnehmen.“ Viele von ihnen haben bereits klare Ziele vor Augen.

Für viele neu

Viele der Teilnehmer wohnen in Südniedersachsen, andere kommen von weiter her, etwa aus Münster oder Lüneburg. Das Seminarangebot war durchaus praxisnah: „Wir haben die Göttinger Kläranlage besucht, das Bioenergiedorf Jühnde, den Schulbauernhof Hardegsen oder die TU Clausthal“, sagt Boris Brokmeier, Leiter der Heimvolkshochschule. „Die für uns alltägliche Präsenz des Themas Umwelt war für viele der Teilnehmer neu.“

Zum Abschluss gab es ein Speeddating mit fünf Mentoren. Auf sie, ihre Erfahrungen und vor allem ihre Netzwerke sollen die Flüchtlinge später zurückgreifen können, wenn sie Hilfe benötigen.

Klare Ziele

Wie das funktioniert, zeigte sich bei Axel Unger vom Schulbauernhof Hardegsen im Gespräch mit Wardan Halahiyah. Lehrer Unger gab dem aus Syrien stammenden und studierten Lehrer Halabiyah Kontakte zu einer „sehr netten, hilfsbereiten“ Mitarbeiterin der Landesschulbehörde, um sich über Möglichkeiten zu informieren, wie er am Ende als Lehrer in Deutschland Fuß fassen kann. Und er machte ihm Mut: „Es gibt in Deutschland viel zu wenig Lehrer mit Migrationshintergrund“, so Unger. Wardan Halabiyah ist klar, dass er dazu noch ein weiteres Fach studieren muss, denn in Syrien besteht das Lehramtsstudium nur aus einem Fach. Auch ein hohes Sprachniveau braucht er - doch sein Ziel ist klar: „Ich will wieder als Lehrer arbeiten.“

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