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Flüchtlinge im Jobcenter

332.000 Euro für Qualifizierungen Flüchtlinge im Jobcenter

Auf die Betreuung hunderter Flüchtlinge bereitet sich derzeit das Jobcenter Göttingen vor. Die Einrichtung des Landkreises vermittelt unter Leitung von Gabriele Bock Hartz-IV-Empfänger aus Stadt und Landkreis in Arbeit.

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Vom Sozialamt ins Jobcenter: Sind die Asylverfahren abgeschlossen, ist das Jobcenter für die Flüchtlingsbetreuung zuständig.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Solange die Asylverfahren laufen, kümmert sich das Sozialamt um die 570 Flüchtlinge, die dem Landkreis derzeit zugewiesen worden sind. Doch mit Anerkennung der Anträge übernimmt das Jobcenter die Betreuung von arbeitslosen, aber erwerbsfähigen Leistungsempfängern. Das stellt die 140 Mitarbeiter beim Landkreis, denen 60 Mitarbeiter bei der Stadt zuarbeiten, vor Herausforderungen, sagt Bock.

„Die wenigsten Flüchtlinge sprechen Deutsch“, nennt sie als größtes Problem. „Bereits jetzt schicken wir die uns zugewiesenen Flüchtlinge in Sprachkurse“, ergänzt Landrat Bernhard Reuter (SPD). Trotzdem wird das Jobcenter auf den Pool an vereidigten Dolmetscher zugreifen müssen, den das Sozialamt aufgebaut hat. Sie sollen auch Zeugnisse und Unterlagen über Berufsabschlüsse übersetzen. Deren Anerkennung ist ein zweites großes Thema. Dazu haben die Jobcenter-Mitarbeiter bereits eine Schulung der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen durchlaufen.

Mit beruflichen Qualifizierungen will das Jobcenter die Flüchtlinge an den deutschen Arbeitsmarkt heranführen. Das wird nicht einfach. Ein Teil der Flüchtlinge sind Analphabeten. Ihre genaue Zahl erhebt der Landkreis derzeit. „Bei ihnen wird es viel Zeit kosten, bis sie eine Tätigkeit aufnehmen können“, erwartet Bock. Für Qualifizierungen erhält das Jobcenter vom Bund in diesem Jahr 332.500 Euro.

In Lernmodulen will das die Einrichtung Zuwanderer zudem mit westlichen Werten vertraut machen. „Ein Teil der Flüchtlinge hat Probleme damit, Frauen als Vorgesetzte zu akzeptieren“, nennt der Landrat ein Beispiel. Einigen Flüchtlingen sei nahezubringen, dass erwerbsfähige Leistungsbezieherinnen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen müssten. Kinderbetreuung lasse sich gegebenenfalls organisieren.mic

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