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Unterdurchschnittliches Interesse

Förderbilanz der NBank Unterdurchschnittliches Interesse

2015 war für die NBank vom Wechsel zur neuen EU-Förderperiode 2014 bis 2020 gekennzeichnet. Damit sind neue Förderschwerpunkte gesetzt worden.

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Förderbilanz der NBank 2015: Südniedersachsen ist bei den eingereichten Anträgen nur schwach vertreten.

Quelle: PHILIPP VON DITFURTH

Göttingen. Großen Finanzbedarf sieht die NBank in der sozialen Wohnraumförderung. Zusätzlich zu den 44 Mio. Euro jährlich stellte das Land 400 Mio. Euro bereit. 120 Mio. Euro davon seien bereits beantragt worden, so Sabine Johannsen, Vorstandsmitglied der NBank. Ebenso ein Sonderkontingent für Flüchtlinge: „Die 29 Mio. Euro des Landes für die Flüchtlingsunterbringung waren innerhalb von zwei Tagen belegt.“

„Wenn man sich Südniedersachsen anschaut, versteht man, warum ein Südniedersachsenprogramm gemacht wurde“, sagt Johannsen. Denn es ist auffällig, dass aus der Region deutlich weniger Förderanträge kommen als aus dem Rest des Landes. Südniedersachsen umfasst die Landkreise Göttingen, Goslar, Holzminden, Northeim, Osterode sowie die Stadt Göttingen.

2015 betrug das gesamte EU-Fördervolumen in Niedersachsen 451 Mio. Euro, auf Südniedersachsen entfielen davon nur 30 Mio. Euro. Besonders deutlich ist die geringe Inanspruchnahme von Fördermitteln im Bereich Wohnen: Landesweit wurden 61 Mio. Euro an Darlehen vergeben, auf Südniedersachsen entfielen nur 0,9 Mio. Euro.

Ein Beispiel ist das neue Programm Mikrostarter. Darüber werden ohne die Hausbank Kleinstkredite für Unternehmensgründungen und junge Unternehmen bis zu fünf Jahre nach Gründung in einer Höhe von 5000 bis 25 000 Euro vergeben. Seit 2015 wird es erstmals landesweit angeboten, nachdem die Pilotphase im Sonderfördergebiet Lüneburg „ein Renner war“, wie Johannsen sagt. Von den bislang rund 150 eingegangenen Anträgen kamen nur zwei aus Südniedersachsen. Ähnlich bei der Förderung von Weiterbildung: ungefähr 1700 Anträge waren es landesweit, aber nur 16 in Südniedersachsen.

Dabei habe sie in der Sitzung des Steuerungsausschusses zum Südniedersachsenprogramm gemerkt, dass sich durchaus etwas in der Region tut, so Sabine Johannsen. „Es ist faszinierend, dass sich alle Bürgermeister und Landräte bewusst waren, dass es nur gemeinsam geht. Das kannte ich so nicht.“ Verglichen mit der Zeit von vor einem Jahr sei das heute eine ganz andere Stimmung, die einzelnen Stellen arbeiteten sehr gut zusammen. „Hut ab.“

Viele gute Projekte aus dem Südniedersachsenprogramm seien in Arbeit. Auch wenn es etwas dauere. Beispiel EcoBus. Seit September 2015 liegt der Förderantrag im Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium, gehört hat man seitdem nicht viel. Noch scheint in den Ministerien nicht klar zu sein, über welche Förderrichtlinie das Projekt gefördert werden kann. Diese seien eng gefasst, so Johannsen. Dass das Projekt finanziert wird, da ist sie sich jedoch sicher. „Das Signal ist eindeutig. Keiner wird es sich leisten können, zu sagen, dass es nicht gefördert wird. Aber der Projektantrag muss rund sein.“

Verschiedene Töpfe

Drei große EU-Fördertöpfe: Daraus fließen etwa zwei Mrd. Euro in der Förderperiode 2014 bis 2020 nach Niedersachsen:

  • Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER): rund 1,1 Mrd. Euro.
  • Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE): 690 Mio. Euro.
  • Europäischer Sozialfonds (ESF): 287 Mio. Euro.
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