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„Forum Göttinger Unternehmer“

Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft „Forum Göttinger Unternehmer“

Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft ist das Thema des „2. Forums Göttinger Unternehmen“ gewesen. Zu der von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GWG) im Sartorius-College ausgerichteten Veranstaltung kamen rund 70 Zuhörer.

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Forum Göttinger Unternehmer

Quelle: Wenzel

Göttingen. „Göttingen ist eine Gründerstadt“, sagte GWG-Chefin Ursula Haufe in ihrer Eröffnungsrede und nannte Sartorius, Trinos und Lambda als Beispiele für aus der Universität hervorgegangene Unternehmen. Leider werde mit dieser Tatsache in der Leinestadt viel zu wenig offensiv umgegangen, leider würden Potenziale nicht genutzt – dies soll sich in Zukunft durch die verstärkte Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft sowie Vermittlern, welche die jeweiligen Akteure zusammenbringen, ändern.

Ansätze dazu bestünden bereits, so Prof. Dr. Jörg Lahner von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK): Measurement Valley, Genius Göttingen, die Fachkräftekonferenz, diverse Angebote der GWG sowie demnächst den Südniedersachsen-Innovationscampus (SNIC). Aber es gebe auch vieles zu verbessern: So biete die Georgia-Augusta keine technischen Studiengänge an, der Fokus sei in Göttingen allgemein zu stark auf Wissenschaft und zu schwach auf Wirtschaft gerichtet und dass die Stadt ein wichtiger Technologiestandort sei beziehungsweise werden könnte, werde viel zu wenig herausgestellt. Lahners Forderungen: Politik und Verwaltung sollten der Wirtschaft mehr Rückhalt verschaffen, Göttingen sollte selbstbewusster auftreten und der Standort sollte besser vermarktet werden. Und auch das Motto „Göttingen – die Stadt, die Wissen schafft“ sollte überdacht werden.

Göttingen sollte nämlich nicht nur die Stadt sein, die Wissen schafft, sondern auch die Stadt, die dieses Wissen umsetzt. Innovation bedeute nämlich nicht nur Forschung und Entwicklung, sondern auch „die Durchsetzung neuer Problemlösungen am Markt“. Mit anderen Worten: Innovation ist nicht nur Wissenschaft, sondern auch die konkrete technische Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Stimmt, sagte Christina Qaim, Leiterin des Bereichs „Wirtschaftskontakte“ der Universität. Neben Forschung und Lehre seien auch Wissens- und Technologietransfer Aufgaben einer Hochschule. Und darum habe sich die Uni zur Aufgabe gemacht, Forschungsergebnisse in die Wirtschaft zu tragen, Unternehmen den Zugang zur Uni zu erleichtern, an der Uni eine Gründungskultur zu etablieren und mitzuhelfen, qualifizierte Fachkräfte in der Region zu halten.

Von Hauke Rudolph

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