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Friedländer „Django-Bar“ ist Geschichte: Sternekoch Raub investiert in Landhaus Biewald

Festlicher Saal für das Restaurant und Hotel Friedländer „Django-Bar“ ist Geschichte: Sternekoch Raub investiert in Landhaus Biewald

Marianne Rosenberg, Boney M. und Jürgen Drews, Frank Farian und Ramona – Schlagergrößen waren in Friedland. In seine legendäre „Django-Bar“ hat Alfred Biewald seit 1970 viele Künstler nach Friedland geholt. Sein Enkel Daniel Raub wird unter das Disco-Vergnügen der Generation seiner Eltern nun einen Schlussstrich ziehen.

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Erklärt, wie der Saal in der ehemaligen Scheune modernisiert wird: Daniel Raub, dessen Gourmet-Restaurant seit 2014 einen Stern hat.

Quelle: CH

Friedland. Der große Saal des Landhauses Biewald, der in seiner 200-jährigen Geschichte schon als Turnhalle, Schießstand, Flüchtlingsunterkunft und Disco diente, wird von Grund auf renoviert. In vier Wochen ist es aus mit dem Charme der 70-er Jahre.

Eigentlich sind sie schon länger vorbei, die ausschweifenden Disco-Nächte in der Weghausstraße. 2013 fand die letzte Disco dort statt. Der Saal indes wurde weiter genutzt. Verbände, Vereine und Hochzeitsgesellschaften buchten die ehemalige Scheune für größere Veranstaltungen. Zuletzt wird der Wirtschaftsclub am 11. Februar dort tagen. Am 12. Februar beginnt die „Renovierung im Bestand“.

Der riesige Raum wird völlig entkernt, erklärt Daniel Raub. Alle Nischen und Dachaufbauten, die eingehängte Decke und Thekenbereiche werden entfernt. Die großen Flügelfenster, die durch die Deckenkonstruktion zur Hälfte verdeckt sind, will der Sternekoch freilegen lassen. Ein Schwingboden aus Turnhallenzeiten bleibt erhalten, auch die Scharniere für die Barrenstangen. Balken werden wieder freigelegt, plant der 33-Jährige, der mit seiner Mutter Karin (53) Hotel und Restaurant leitet. „Der Raum wird sensationell“, schwärmt der hochdekorierte Küchenchef, „ideal für Traumhochzeiten“. Einen vergleichbaren Festsaal wird man in der Region nicht finden, ist sich der Investor sicher. Anfang März bereits soll dort die erste Hochzeit stattfinden.

Bühne der „Django-Bar“

Quelle:

Viel sei in den vergangenen drei Jahren in den Betrieb investiert worden, berichtet Raub, der jedoch keine Zahlen nennen möchte. „Viel Geld“ sei für die Heizungsanlage mit Blockheizkraftwerk, für neue Kühlhäuser und Froster, für Sanitäranlagen, Küche, Fuhrpark und Equipment für Restaurant und Catering gezahlt worden. Auch die die „Tränke“ und die Genießerstube, in der der Spitzenkoch Fünf- und Siebengängemenüs servieren lässt, gehören zum Investitionsprogramm des Familienbetriebs. Der älteste Teil des Gebäudekomplexes ist 250 Jahre alt, weiß Karin Raub, deren Eltern Marianne und Alfred Biewald das Gasthaus vor 48 Jahren übernahmen.

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