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Kaum Änderungen bei Erbschaftssteuer

Fritz Güntzler in Northeim Kaum Änderungen bei Erbschaftssteuer

Für Bürger, die weniger als 26 Millionen Euro an einem Unternehmen erben, ändert sich mit dem Erbschaftssteuerreformgesetz wenig. Das hat der Göttinger Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) am Donnerstag bei einem Vortrag in Northeim erklärt. Bis zum 30. Juni soll das Gesetz fertig sein.

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Informieren über das Thema Erben: Fritz Güntzler (l.) und Roy Kühne.

Quelle: Caspar

Northeim. Vor dem Restaurant Seeterrassen an der Northeimer Seenplatte parkten Oberklasse-Autos. 30 überwiegend ältere Vertreter mittelständischer Firmen hatten sich zur Veranstaltung „Politik trifft Wirtschaft“ eingefunden. Gastgeber Roy Kühne (CDU), Northeimer Bundestagsabgeordneter und selbst Unternehmer, hatte als Referenten seinen Fraktionskollegen Güntzler eingeladen.

Güntzler, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater von Beruf und als Mitglied des Finanzausschusses an den Beratungen zur Reform beteiligt, versuchte, die um ihr Vermögen besorgten Bürger zu beruhigen. Die Materie sei komplex, die Details noch im Fluss, aber die Richtung sei absehbar. Eine Abschaffung der Erbschaftssteuer, die mit 5,5 Mrd. Euro im Jahr vergleichsweise wenig zum Bundeshaushalt beitrage, werde es mit der SPD nicht geben.

Auch eine Flat Tax, eine Einheitssteuer von acht, zehn oder zwölf Prozent auf das vererbte Vermögen, sei unrealistisch, erklärte Güntzler. Sie bedeute eine Senkung für jene Bürger, die mehr als 26 Mio. Euro erbten und bisher, grob vereinfacht, 30 Prozent zahlten. Das lasse sich mit der SPD nicht durchsetzen. Auch einfacher würden die Gesetze nicht, was diesmal am Bundesverfassungsgericht liege. Es habe mit seinem Urteil aus dem Jahr 2014 den Bundestag zu jetzt diskutierten Nachbesserungen veranlasst.

Mehr müssten künftig Bürger zahlen, die Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern erbten, führte der studierte Betriebswirt Güntzler aus. Nur für neue Eigentümer von Firmen mit bis zu drei oder eventuell fünf Beschäftigten bleibe es beim Alten. Veränderungen werde es zudem bei den Erben großer Vermögen geben. Der Christdemokrat stellte klar, dass die CDU nicht allein entscheide. Sie sei auf die Stimmen der SPD und über den an der Gesetzgebung beteiligten Bundesrat, die Länderkammer, auch die der Grünen angewiesen.

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