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Fuhrunternehmen Wurst will weiter wachsen

Standort in Göttingen Fuhrunternehmen Wurst will weiter wachsen

Eigentlich hat Mario Wurst Fleischer gelernt, hat sogar seinen Meister gemacht. Das Richtige war der Metzgerberuf jedoch (trotz seines Namens) nicht für ihn. Lastwagen fahren und schnelle Sprinter, das war das Thema des Südniedersachsen. Wurst kaufte sich einen Sprinter, fuhr damit Zeitungen aus und legte 2006 den Grundstein für sein Fuhrunternehmen in Bühle bei Northeim.

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Lkw-Flotte der Firma Transportunternehmen Wurst in der Siekhöhenallee: Sukzessive ergänzen neue Fahrzeuge den Fuhrpark.

Quelle: Lange

Göttingen. Im August hat das Transportunternehmen Wurst einen Standort in Göttingen an der Siekhöhenallee eröffnet. Seit gut eineinhalb Jahren hat Geschäftsmann geeignete Räume in Göttingen gesucht. Das war nicht so leicht, weil sein Unternehmen mittlerweile 63 Mitarbeiter zählt und über einen Fuhrpark mit 17 Sprintern, 13 Zwölf-Tonnern, zwei 40-Tonnern mit Sattelanhängern und zwei Wechselbrückenfahrzeugen verfügt. Den nötigen Platz bot die Deutsche Post.

Auf dem Gelände in der Siekhöhenallee fand Wurst geeignete Büroräume und Platz für Teile seines Fuhrparks. Andere Standorte unterhält die Firma neben dem Firmensitz in Bühle in Lübeck, Hannover, Kiel, Frankfurt und Niederaula. Dass Wurst sich in Göttingen bei der Post eingemietet hat, ist für ihn von großem Vorteil. Sein Fuhrunternehmen macht nämlich 70 Prozent des Umsatzes mit Posttransporten – Pakete und Briefe. Andere Kunden sind Zufall (Night Star Express), DL Logistik oder Wertenbach (Automobilteile) in Hannover. Ganz neu sind die Bühler auch Systempartner des DPD in Northeim. Für den Deutschen Paketdienst fahren sie als Subunternehmen.

Aufträge habe man reichlich, sagt Peter Lange (63), die rechte Hand vom Chef. Durch eBay und Amazon nehme die Zahl an Päckchen und und Paketen täglich zu. „Wir haben in den letzten zwei Jahren richtig Gas gegeben“, ergänzt Mario Wurst. Woran es der Firma allerdings mangele, sind Fahrer.  Die suchen sie immer, und das, obwohl der 42-jährige Chef, sein Stellvertreter und bald auch Neffe Florian Ternes mitfahren. Der 22-jährige Sohn des Firmengründers, Benjamin, steigt auch demnächst ein.  „Wir bieten sichere und langfristige Arbeitsplätze“, betont Wurst.
Für die Sicherheit im Betrieb ist Carsten Bollensen zuständig. Das Thema wird groß geschrieben. Das gilt für die Lastwagen, aber auch für die Sprinter, für die Stephan Beyer im Unternehmen verantwortlich zeichnet.

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