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Gekündigte Klee-Mitarbeiter vor Arbeitsgericht in Göttingen

Gesellschafter mit verklagt Gekündigte Klee-Mitarbeiter vor Arbeitsgericht in Göttingen

Die bevorstehende Schließung des Klee-Gartenfachmarktes im Gewerbegebiet Lutteranger neben dem früheren Max-Bahr-Baumarkt beschäftigt jetzt das Arbeitsgericht. Sieben der 20 fristgerecht gekündigten Mitarbeiter haben Klage gegen ihre Freistellung beim Arbeitsgericht Göttingen erhoben.

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Klagen gegen Klee: Sechs der 20 gekündigten Mitarbeiter haben das Arbeitsgericht angerufen. Ein Gütetermin ist gescheitert.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Mindestens eine der Klägerinnen aber soll ihre Klage zurückgenommen haben, weil sie im geplanten Gartenfachmarkt des Globus-Baumarktes eine Anstellung gefunden habe.

Am Donnerstag ist eine erste Güteverhandlung gescheitert. Die durch einen Anwalt der Gewerkschaft Verdi vertretenen Arbeitnehmer weigerten sich, ihre Klage auf den eigentlichen Arbeitgeber, die Klee-Gartenmarkt OHG, zu beschränken. Mit verklagt sind auch die beiden Gesellschafter, die zum Rewe-Konzern gehörende Toom-Baumarktkette und die geschäftsführende Gesellschafterin Andrea Froese, die das Göttinger Geschäft leitet.

„Kein wirtschaftlichen Grund für Schließung“

Die Position der Kläger: Wer, wenn nicht die Gesellschafter, sollten im Falle eines obsiegenden Urteils haften, wenn die Firma liquidiert und der Klee-Markt abgerissen wird. Das werde zum 30. Juni mit Ablauf der letzten Kündigungsfrist geschehen.

Die Beklagten argumentieren, dass es „wohl keinen betriebsbedingteren Kündigungsgrund als die Aufgabe der Firma“ geben könne. Die Kläger jedoch sehen „keinen wirtschaftlichen Grund für die Schließung“, sondern lediglich den Deal der Mitgesellschafterin, das Klee-Gebäude an Globus zu verkaufen, damit es abgerissen werden kann und die für eine Neugenehmigung des Baumarktes nötigen Parkplätze geschaffen werden können.

Der Deal zeige sich auch darin, dass die Mitgesellschafterin künftig den Globus-Gartenmarkt leiten solle. Die Arbeitsrichterin freilich argumentiert: „Wir prüfen unternehmerische Entscheidungen nicht auf Zweckmäßigkeit, allenfalls auf Willkür.“ Damit signalisierte sie, dass sie den Klagen offenbar kaum Aussicht auf Erfolg gibt. Neuer Verhandlungstermin ist der 28. April.

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