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Gellersen: Investition für die nächste Generation

Familienunternehmen Gellersen: Investition für die nächste Generation

Vor neun Jahren haben Birgit und Hans-Dieter Gellersen das Edeka-Geschäft im Ostviertel übernommen und den von Else Roth vor 60 Jahren gegründeten Laden aufwendig umbauen lassen.

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Kennen fast jeden Kunden: Birgit, Hans-Dieter und Sascha Gellersen vor den neuen Kühlmöbeln in der Molkereiabteilung.

Quelle: Hinzmann

Jetzt haben die Geschäftsleute erneut investiert und 30 Prozent mehr Kühlraum im Düstere-Eichen-Weg 21 geschaffen.
Eigentlich ist es Sascha Gellersen, der die „Neuerungen anschiebt“, meint Mutter Birgit. Der 23-jährige Sohn der Geschäftsleute und gelernte Einzelhandelskaufmann ist seit drei Jahren in der Firma und will sie später von den Eltern übernehmen. In fünf Jahren, so verrät der 59-jährige Senior, will er sich „ausschleichen“. Dann soll Sascha, der auf die Unterstützung seines Kollegen Thomas Graeve setzt, ein modernes Geschäft übernehmen.

Deshalb haben die Gellersens jetzt 170 000 Euro in neue Kühlmöbel in der Abteilung Molkerei-Produkte investiert. Alle Gefrieranlagen vom Frischmarkt Gellersen sind neu, und nicht nur die. Ein Blick in die Kellerräume zeigt die Dimension der Kühleinrichtungen, die bei der Übernahme des Geschäfts 2001 nicht erneuert worden seien.

Von der Investition, die eine „für die Kunden ansprechende“ Präsentation der Ware möglich macht, erhofft sich das Familienunternehmen auch Energieeffekte. Bisher habe sie rund 4500 Euro Stromkosten im Monat gehabt, berichtet Birgit Gellersen, mit den neuen Anlagen sollen es 1200 Euro weniger sein. 30 Prozent weniger Energieverbrauch, das ist für die 49-Jährige auch Umweltschutz. In zwei Jahren trete ein neues Kühlmittelgesetz in Kraft, darauf sei man nun gut vorbereitet.

Seit sie den Edeka-Markt von der Familie Roth (beide Eheleute haben dort gelernt) übernommen haben, sei regelmäßig ins Geschäft investiert worden. Kleine Sachen wie etwa den Leergut-Automaten, habe man nebenbei erledigt, berichtet Gellersen, der gemeinsam mit Ehefrau Birgit 19 Mitarbeiter beschäftigt. Im nächsten Jahr, so kündigt er an, sollen die Bedienungstheken für die Bereiche Backwaren, Antipasti, Fisch und Fleischerei erneuert werden. Für die Pläne, die auch der Junior im Kopf trägt, könnte das Familienunternehmen noch locker 400 Quadratmeter mehr Fläche gebrauchen. Im oberen Ostviertel gebe es wenig Einkaufsmöglichkeiten, zwei Bäcker ja, ein Getränkemarkt, ein Kiosk, im Nonnenstieg ein kleiner Rewemarkt.

„Unsere Kunden sind fast alle Stammkunden“, sagt Birgit Gellersen, die durch ihre Arbeit an der Kasse fast jeden persönlich kennt. 270 000 Einkäufe pro Jahr laufen über ihre Kasse, die Nachfrage rechtfertige die hohe Investition.

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