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Geringere Dividende beschlossen

Volksbank Göttingen Geringere Dividende beschlossen

Etwa 250 Gäste waren zur Vertreterversammlung der Volksbank Göttingen gekommen. Aufsichtsrat und Vorstand wurden entlastet, der Jahresabschluss angenommen - und auch die Senkung der Dividende von acht auf sechs Prozent wurde ohne Diskussion beschlossen.

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Vorstandsmitglied Hans-Christian Reuß.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. „Das ging aber schnell“, kommentierte nach dem letzten Tagesordnungspunkt eine Vertreterin den rekordverdächtig zügigen Ablauf der Versammlung. Es gab überhaupt nur zwei kleine Nachfragen und ebenso keine weiteren Kandidaten für die drei Aufsichtsratsmitglieder, die turnusmäßig jährlich neu zu wählen sind: Sibylle Schleser-Mohr, Dirk Molthan und Hans-Malta Niederstadt schieden aus, erklärten sich jedoch zur Wiederwahl bereit - und wurden wiedergewählt.

Gute Ertragslage, sehr solide Bilanzstruktur trotz eines Umfeldes, das von „beispiellosen Herausforderungen geprägt“ war, so Vorstandsmitglied Hans-Christian Reuß, der den Jahresabschluss 2015 vorstellte. Denn die gesetzlichen Anforderungen seien sehr stark gestiegen, während die Zinsen so niedrig wie nie sind, teils sogar im negativen Bereich.

Der Jahresüberschuss vor Steuern von 3,1 Mio. Euro sei angesichts der Marktherausforderungen ein „sehr gutes Ergebnis“. Nach Steuern verbleibt ein Bilanzgewinn von 1,2 Mio. Euro. Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes habe man sich entschieden, die Dividende von bisher acht auf sechs Prozent zu verringern, was einer Ausschüttung von 355000 Euro entspricht.

Die Bilanzsumme der Volksbank lag Ende 2015 bei 715,3 Mio. Euro - ein Plus von 0,3 Prozent. Das Kundenkreditvolumen, das sich je etwa zur Hälfte auf Privatpersonen und Firmenkunden verteilte, stieg auf 430 Mio. Euro und überschritt damit nach zwölf Jahren erstmals wieder die Marke von 400 Mio. Euro. Wichtiger Treiber der Kreditnachfrage waren bauliche Investitionen, die um 11,7 Prozent anstiegen. Die Kundeneinlagen stiegen trotz des Niedrigzinses um sieben Mio. Euro auf 567 Mio. Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016 könne man aktuell von einem operativen Ergebnis von etwa 5,8 Mio. Euro ausgehen, so Reuß. Und während 2015 von dem starken Engagement mit der neuen Filiale in Grone geprägt war, so liege 2016 der regionale Schwerpunkt auf dem Umbau in Bovenden, mit dem ein „neuer Marktplatz für den Standort“ entstehe.

Um sich für die Zukunft besser aufstellen zu können, wurde auch eine Satzungsänderung beschlossen, mit der als weiterer Geschäftszweck der Volksbank Erwerb, Erschließung und Bebauung von Grundstücken aufgenommen wurde. Für Hans-Christian Reuß ein Instrument, um sich der Niedrigzinsphase anzupassen und sich neue Anlagemöglichkeiten zu erschließen. sg

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