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Göttingen: Chancen durch Weender Arkaden?

Einzelhandelsstudie bestätigt die gute Position Göttingens Göttingen: Chancen durch Weender Arkaden?

Eine konkurrenzlose regionale Stellung – so bewertet die Comfort-Gruppe in ihrem Städtereport Göttingens Einzelhandelspotenzial. Dennoch übersteige insbesondere die Nachfrage von Filialisten nach größeren zusammenhängenden Flächen in der Innenstadt das Angebot bei weitem.

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Die Weender Arkaden: Chance für große Einzelhandelsflächen – wenn es Investitionen gäbe.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Als ursächlich für den Mangel an größeren zusammenhängenden Flächen sieht der Report die Altbauensembles mit ihren denkmalgeschützten Fassaden an. Denn diese bringen zwangsläufig eine deutliche Platzbeschränkung mit sich und folglich sehr kleinteilige Ladenflächen – sie sind jedoch auch maßgeblich für die Attraktivität der Innenstadt.

Ausweichmöglichkeiten sehen die Comfort-Autoren daher im Nordbereich der Innenstadt: „Man erhofft sich eine Entwicklung der Weender Arkaden gegenüber dem Carré, um damit das Bild der Weender Straße abzurunden und dem Markt neue attraktive Mietflächen zu bieten.“ Die Comfort-Gruppe mit Hauptsitz in Düsseldorf ist auf die Vermittlung von Geschäftshäusern und Ladenlokalen in den 1A-Lagen von Innenstädten spezialisiert.

Doch in den Weender Arkaden, vormals Gothaer Haus, stockt die Kernsanierung, weil sich kein Investor und kein Ankermieter finden. Doch letztere winken ab, weil die Flächenaufteilung nicht mehr zeitgemäß ist. Und so herrscht dort vor allem Stagnation. „Direkt am Eingangsbereich der Fußgängerzone haben wir eine tote Fläche“, fasst es Frederike Breyer, Geschäftsführerin der Pro-City GmbH, zusammen.

Trotz des seit Jahren andauernden Hin und Hers um die Weender Arkaden sieht Stadtbaurat Thomas Dienberg hier grundsätzlich gute Potenziale. „Für größere zusammenhängende Einzelhandelsflächen haben wir auch die Arkaden im Blick, denn bevor man neue große Flächen baut und dafür kleinteilige Strukturen zerstört, greift man besser auf die vorhandenen Bestände zurück.“ Im Altbaubestand gebäudeübergreifend Großflächen zu schaffen, während die äußere Fassade erhalten bleibt, stellt für Dienberg jedoch keine Standardlösung dar. Was im Einzelfall Sinn ergeben mag, würde aber bei einer umfassenden Anwendung über kurz oder lang den kleinteiligen Einzelhandel vertreiben.

Entsprechend legen Dienberg und Breyer Wert auf einen nur maßvollen Ausbau der Großflächen, um das Gleichgewicht zwischen dem kleinen lokalen Einzelhandel und den großen Filialisten nicht zu gefährden – und auch, um dem Nordteil der Innenstadt, der bereits durch die Investitionen in das Carré und die Ansiedlung von H&M gestärkt wurde, kein Übergewicht gegenüber dem Südteil zu geben.

Gerade mit den Filialisten, darunter auch Thalia oder TK Maxx, sieht der Städtereport aber eine nachhaltige Attraktivitätssteigerung verbunden. Auch die neue Pflasterung der Fußgängerzone wird positiv bewertet. Zudem sieht man in der klaren Einzelhandelsstrategie für die drei Bereiche Lutteranger, Kaufpark und Innenstadt auch eine von Investoren als hoch empfundene Planungssicherheit verbunden. Gleichzeitig ist das Interesse von Immobilieninvestoren hoch – denen allerdinge eine geringe Verlaufsbereitschaft der privaten Eigentümer gegenübersteht.

Von Sven Grünewald

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