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Göttinger Arnoldi-Schule setzt auf intelligente Vernetzung

Digitales Lernen Göttinger Arnoldi-Schule setzt auf intelligente Vernetzung

76 Firmen und Institutionen haben sich um den Innovationspreis 2014 des Landkreises Göttingen beworben. Nicht alle konnten gewinnen, obwohl viele Ideen und Erfindungen einen Preis verdient hätten. Das Tageblatt stellt die Teilnehmer und ihre Beiträge vor. Heute: Lernwelten.

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Lehrer Christian Hülfenhaus mit seinen Schülerinnen.

Quelle: Caspar

Göttingen. „In den vergangenen Jahren haben sich an unserer Schule viele Module parallel entwickelt“, sagt der Leiter der Göttinger Arnoldi-Schule, Rainer Wiemann (47). Die verschiedenen Lern-, Organisations- und Kommunikationsprozesse wurden in den Sommerferien 2014 auf einer Plattform zusammengeführt und neu gestaltet.

„Seither schalten wir die einzelnen Teile des neuen Systems nacheinander frei“, berichtet Carsten Iseke, der an den Berufsbildenden Schulen 1 für die Gebäude- und Netzwerktechnik zuständig ist. Mit dem Projekt Lernwelten 2020, dessen Umsetzung durch zusätzliche Mittel des Schulträgers und des Fördervereins möglich wurde, bewarb sich die Bildungseinrichtung um den Innovationspreis.

Neu ist unter anderem die pädagogische Steuerung. In den 20 PC-Räumen der Schule lässt sich nun der Bildschirminhalt jedes Rechners im Raum mit dem Beamer an die Wand projezieren. Der Lehrer kann von seinem Platz aus an den Schülerrechnern Drucker und Internet sperren oder freigeben. Auch die Rechte zur Benutzung von Software-Programmen lassen sich nun genau steuern. Das ist wichtig, da die Schule nur über eine begrenzte Zahl von Lizenzen verfügt.
Das neue System ermöglicht es Lehrern, elektronische Arbeitsblätter an die Klasse zu verteilen und am Ende der Stunde wieder einzusammeln.

Jeder Schüler erhält einen eigenen Ordner auf dem Schulrechner, wo er Dateien ablegen kann. Auf sie kann er auch extern zugreifen. Er erhält zudem Zugang zu einem auf ihn abgestimmtes Portfolio an Software sowie eine eigene E-Mail-Adresse. Sicherheitsvorkehrungen verhindern jedoch, dass Unbefugte auf Daten des Schulnetzes, etwa auf Klassenarbeiten in den Dateiordnern der Lehrer, zugreifen können. „Ausgefeilt ist auch der Internetfilter“, berichtete Iseke.

Die Lernwelten 2020 sehen auch vor, dass Schüler im Unterricht ihre Smartphones und Tablets nutzen. „80 Prozent unserer 2100 Schüler besitzen solche Endgeräte“, sagt Wiemann. Für die BBS hat das den Vorteil, dass sie nicht mehr so viele eigene Rechner vorhalten muss. „Wir haben die Zahl der Notebooks und PCs seit der Umstellung von 400 auf 300 Stück verringert“, berichtet Iseke. Die geringere Zahl erleichtert es nun der Schule, mit ihrem kleinen Budget den eigenen Bestand modern zu halten. Derzeit sind die ältesten Rechner fünf Jahre alt.

An den BBS 1 unterrichten 110 Lehrkräfte. Die Schule wird täglich von rund 1000 jungen Menschen besucht.

Von Michael Caspar

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