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Göttinger Feinkost-Importeur Viani investiert in Klimatechnik

Perfektes Klima für Tartufo und Trüffel Göttinger Feinkost-Importeur Viani investiert in Klimatechnik

Lange stand die Liegenschaft der Telekom leer, dann hat die Viani Importe GmbH den imposanten Gebäudekomplex (Baujahr 1993) erworben. Nach dem Umzug von der Robert-Bosch- an die August-Spindler-Straße kann der Großhandel für italienische Spezialitäten expandieren.

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Im klimatisch nun perfekten Hochregallager: Vertriebsleiter Ralf Bernd (links) und Investor Remo Viani.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Antonio Viani Importe GmbH ist heute die Nummer 1 in Europa beim Handel mit italienischen Spezialitäten. Der Umsatz: 18 Mio. Euro.

Die klangvollen Namen der Viani-Kunden lauten Feinkost-Käfer, Dallmeyer oder Eataly, in der Region sind es Ewert, Schilling oder Gauß. 3500 Adressen von Spitzengastronomie und Feinkosthandel finden sich auf der Bestellerliste, 2500 verschiedene Delikatessen können die Göttinger ab Lager sofort liefern: Trüffel, Tartufo und alles, was das Herz begehrt.

Aus handwerklicher Produktion kommen die italienischen Spezialitäten, betont Vertriebsleiter Ralf Bernd, aus kleinbäuerlichen Betrieben. Antipasti, Schinken und Salami, Pesti, Essige und Öle finden sich in dem halb- und vollautomatischen Hochregallager, das das Familienunternehmen von der Telekom erworben und modernisiert hat. „Ein Quantensprung“, sagt Bernd und erinnert an die manuelle Bestückung der Lager am bisherigen Standort. Die neue, 15 Meter hohe und 12 000 Quadratmeter große Halle war allerdings nicht geeignet für temperatursensible Feinkostprodukte wie Schokolade und Gebäck, berichtet Inhaber Remo Viani. Deshalb habe man 1,5 Mio. Euro in Klimatechnik, in effiziente Kühl-, Heiz- und Lüftungstechnik investiert. 2,5 Jahre dauerten die Planungen für das Projekt, das das Hardegser Ingenieurbüro Geese in die Tat umgesetzt hat. Eine „geniale Lösung“ haben Diplomingenieur Günther Geese und Projektleiter Lars Sindram für den Importeur gefunden, mit der 30 Prozent Energie gespart werde, berichtet Bernd.

In den 7200 Palettenplätzen an 15 Gassen befinden sich auch die Waren, die täglich ins eigene Geschäft an der Langen Geismarstraße geliefert werden. Alimentari haben die Vianis vor vier Jahren eröffnet – für Endkunden. In naher Zukunft soll die Backstube mit ihrem gastronomischen Angebot erweitert werden, kündigt Remo Viani an, der mit Vater Antonio und Bruder Stefano (Inhaber der Göttinger Firma Blackbit) Gesellschafter des Familienunternehmens ist. Antonio Viani war vor 40 Jahren aus Ligurien nach Deutschland gekommen. Damals hatte er drei Spezialitäten seiner Heimat im Gepäck: Olivenöl, Gänseleberpastete und Trüffel.

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