Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Göttinger Filiale der Deutschen Bundesbank unter neuer Leitung

Die Bank der Banken Göttinger Filiale der Deutschen Bundesbank unter neuer Leitung

Eine Bank im Hintergrund: Nicht viel bemerkt man von der Arbeit der hiesigen Filiale der Deutschen Bundesbank in der Danziger Straße. Auffallen würde nur, wenn sie ihre Arbeit einstellen würde. Denn ihre Kernaufgabe ist die Versorgung der Region mit Euro-Bargeld.

Voriger Artikel
Commerzbank Göttingen legt bei Baufinanzierungen stark zu
Nächster Artikel
Gründung der „Akademie für Personalentwicklung“ in Göttingen

Sichert unter anderem die Bargeldversorgung in der Region: Die Filiale Göttingen der Deutschen Bundesbank.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Vor kurzem hat es einen Wechsel in der Leitung der Filiale gegeben: Klaus Pauly löste Heinz Höfer ab. Mit einem Empfang im Romantik-Hotel Gebhards wurde die Staffelübergabe vor  rund 80 Gästen, vor denen auch Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler sprach, gewürdigt. Stephan von Stenglin, Präsident der zuständigen Hauptverwaltung, informierte zudem über aktuelle Herausforderungen im währungspolitischen Umfeld der Notenbank.

Kritik übte von Stenglin an der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Durch die quantitative Lockerung, also die Ausweitung des Geldangebots, sollen die Realzinsen sinken und Investitionen begünstigt werden. „Es ist kein Geheimnis, dass die Bundesbank Vorbehalte gegen das Programm hat“, so von Stenglin. Niedrige Zinsen seien generell zwar angemessen, allerdings würde diese Änderung der Geldpolitik allein nicht aus der Krise führen. „Hohe staatliche Defizite und Schulden sowie schwache Finanzsysteme in einigen Mitgliedsstaaten können durch die Geldpolitik nicht  behoben werden.“

In Anbetracht dieser und anderer Herausforderungen habe Höfer, dem die Leitung 2006 übertragen wurde, „hervorragend“ gearbeitet. Sein Nachfolger Pauly war bereits Leiter der Kasseler Filiale, die 2012 geschlossen wurde. Die Ausdünnung des Filialnetzes ist deutschlandweit zu beobachten: Hatte die Bundesbank bei ihrer Gründung 1957 noch 251 Haupt- und Zweigstellen, werden es Ende 2017 nur noch 31 Filialen sein. Der Vorstand der Bundesbank, so Pauly, habe die Göttinger Filiale allerdings als „bestandsfest“ eingestuft. Damit die Bargeldversorgung in der Region weiter sichergestellt werden könne, appellierte Pauly an die lokalen Geschäftsbanken, ihr Bargeld auch weiterhin von der Göttinger Filiale zu beziehen. „Ich wünsche mir, dass die lokalen Banken mitziehen.“

Die Versorgung mit Bargeld ist zwar eine wichtige, aber nicht die einzige Aufgabe der Bundesbank. Als Zentralbank ist sie auch in der Refinanzierung, im unbaren Zahlungsverkehr und  der Bankenaufsicht tätig. Das Ziel ihrer Arbeit ist die Erhaltung der Stabilität des allgemeinen Preisniveaus. Sie ist Teil des Eurosystems, in dem sie zusammen mit anderen Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank für die gemeinsame Währung, den Euro, verantwortlich ist.

Von Jonas Rohde

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 11.044,50 +0,53%
TecDAX 1.727,50 +0,53%
EUR/USD 1,0764 +0,07%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 15,40 +0,56%
ALLIANZ 156,71 +0,34%
LUFTHANSA 12,60 +0,32%
MÜNCH. RÜCK 176,56 -0,50%
SIEMENS 112,29 -0,37%
BMW ST 86,58 -0,33%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 159,95%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 113,23%
Polar Capital Fund AF 105,26%
Fidelity Funds Glo AF 91,70%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt