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Göttinger Händler sind mit Kundenzahlen zufrieden

Wirtschaftsfaktor Wochenmarkt Göttinger Händler sind mit Kundenzahlen zufrieden

Ein funktionierender Wochenmarkt ist mehr als die Summe seiner Stände. Er bringt Kunden und Kaufkraft in die Innenstadt, von der auch die Gastronomie und der Einzelhandel profitieren.

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Weniger Hektik unter der Woche: Rita Schmidt (links) kauft an einem Donnerstag bei Monika Nordmann aus Seulingen ein.

Quelle: Heller

Göttingen. Dieter Rabe und Claudia Schmalenbach aus dem Vorstand des Vereins Göttinger Wochenmarkt sind mit seiner Wirtschaftsleistung zufrieden. Gleichzeitig wollen sie jetzt aber auch Wege finden, um ihre Kunden auf neuen Kanälen zu erreichen.

Drei Markttage in der Woche – dass Händler dienstags, donnerstags und sonnabends ihre Stände aufbauen, ist keine Selbstverständlichkeit. Eine Zählung an mehreren Sonnabenden im Sommer 2014 habe eine durchschnittliche Besucherzahl von rund 7000 Kunden pro Tag ergeben, so Rabe. Unter der Woche sei es natürlich leerer, außerdem seien die Besucherzahlen erheblich von der Jahreszeit abhängig, erklärt Schmalenbach.

„Auf jeden Fall zieht der Markt viele Leute, auch aus Northeim oder Kassel.“ Den Grund für diesen Erfolg sieht die Betreiberin von „Biogemüse aus Dramfeld“ vor allem in der Vielfalt von ökologisch produzierten Lebensmitteln, die es in der Region so an keiner anderen Stelle gebe. Der Wochenmarkt habe seine wirtschaftliche Nische gefunden – auch, weil solche Produkte in einer jungen Studentenstadt stärker nachgefragt würden.

Im Schnitt bieten mehr als 70 Händler ihre Waren auf dem Marktplatz an. Für jeden Frontmeter eines Standes bezahlen sie eine Gebühr von 1,59 Euro an die Stadt. Wie viel Umsatz sie gemeinsam erwirtschaften, ist nicht bekannt. Aber: „Ich weiß, dass viele Händler nur auf dem Göttinger Markt verkaufen und davon leben können“, so Rabe. Schmalenbach ist eine von ihnen.

„Der Trend geht einfach in diese Richtung“

„Mein Mann und ich verkaufen unsere Waren ausschließlich hier. Der Markt läuft wirklich gut.“ Auch Willi Klie, Vorsitzender des Einzelhandelsverbands, ist dieser Ansicht: „An allen Markttagen ist spürbar mehr Leben in Göttingen“, sagt Klie, der viele Kopplungskäufe von Wochenmarkt-Kunden in den umliegenden Geschäften beobachtet. „Der Markt befruchtet das Geschäftsleben in der Innenstadt.“ 

Auf dieser Einschätzung will sich Schmalenbach aber nicht ausruhen. Sie arbeitet derzeit an einem neuen Internetauftritt, der durch Verknüpfung mit Google+ und Facebook mehr Interaktivität und Kundennähe bewirken soll. Außerdem soll die Website durch eine Blog-Funktion zum regelmäßigen Surfen einladen – „Der Trend geht einfach in diese Richtung“, sagt Schmalenbach.

Zudem denkt sie über eine Suchfunktion nach, die nicht nur Händler, sondern auch Produkte miteinschließt. Der neue Internetauftritt soll noch im Frühling online gehen. Der Vertrieb wird  aber auch trotz der steigenden Beliebtheit von Bio-Bringdiensten weiterhin offline erfolgen. „Beim Wochenmarkt geht es schließlich vor allem um den persönlichen Kontakt zu den Händlern“, so Schmalenbach.

Von Jonas Rohde

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