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Göttinger IBA GmbH unter den fünf Besten bei Außenwirtschaftspreis

Endrunde Göttinger IBA GmbH unter den fünf Besten bei Außenwirtschaftspreis

Die IBA GmbH  ist sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus ökonomischer Sicht etwas Besonderes: Das Life-Science-Unternehmen versorgt Pharmaunternehmen sowie Forschungseinrichtungen und -betriebe mit selbstentwickelten und patentierten Reagenzien für die Lebenswissenschaften und Biomedizin. Und: Ganze 70 Prozent des Umsatzes erzielt die im Göttinger Science Park angesiedelte IBA im Außenhandel.

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Einstieg in den Gerätemarkt: Dr. Joachim Bertram und Mitarbeiterin Franziska Leonhardt testen „Fabian“.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Ein beträchtlicher Anteil, der das Unternehmen unter die fünf Nominierten für den sechsten Niedersächsischen Außenwirtschaftspreises gebracht hat, der in der vergangenen Woche auf der Hannover Messe verliehen wurde.

„Wenn wir weiter wachsen wollen, dann in neuen Märkten“, sagt Dr. Joachim Bertram aus der Geschäftsführung, der die Außenhandelsorientierung des Unternehmens als Schlüssel zu organischem Wachstum betrachtet. Zwar ging der Außenwirtschaftspreis in der Kategorie für kleine und mittlere Unternehmen an die Klöckner Desma GmbH aus Achim, Bertram ist mit dem Finalistenplatz aus 69 Bewerbern dennoch hoch zufrieden: „Das Teilnehmerfeld bestand überwiegend aus Unternehmen, die erheblich größer sind als wir“ – trotzdem unter die fünf Besten gelangt zu sein, hat die Geschäftsführung positiv überrascht.

Die IBA GmbH habe einen Jahresumsatz, der „noch“ unter 10 Mio. Euro liege, weiteres Wachstum soll beispielsweise der Einstieg in den Gerätemarkt generieren. Mit „Fabian“ hat die IBA ein Gerät entwickelt, das definierte Zelltypen isolieren kann, die Markteinführung ist noch in diesem Jahr geplant. Das Unternehmen fußt bislang aber vor allem auf der chemischen Herstellung von Nukleinsäuren und Proteinen. Um der hohen Außenhandelsnachfrage gerecht zu werden, arbeitet die IBA mit rund 50 Distributionspartnern zusammen, außerdem unterhält sie einen eigenen Vertriebsstützpunkt in St. Louis, Missouri. „Damit sind unsere Produkte auch in Nordamerika innerhalb von 24 Stunden beim Kunden“, so Bertram, der aber auch Asien als wachsenden Markt in den Blick nimmt. Die Exportausrichtung stellt das Unternehmen aber noch vor andere Herausforderungen: Auch während des Versands müssen die Reagenzien tiefgekühlt bleiben, was hohe Anforderungen an die Logistik und Versandkette stellt.

Der hohen Exporttätigkeit zum Trotz setzt die Geschäftsführung beim Marketing auf persönliche Betreuung und Fachmessen statt E-Commerce. „Ich kann viel Geld im Marketing-und-Sales-Bereich versenken, ohne dass ich etwas verdiene“, sagt Bertram. Das Geld sei besser in aktive Außenvertriebsmitarbeiter investiert, die zukünftige und Bestandskunden langfristig betreuen – was bei langwierigen Forschungsprojekten auch notwendig sei. 

Von Jonas Rohde

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