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Das Personenkarussell dreht sich weiter

Einbecker Bürgerspital Das Personenkarussell dreht sich weiter

Weitere Personalveränderungen am Einbecker Bürgerspital (EBS): Der Chirurg Michael Ghadimi, Professor an der Universitätsmedizin Göttingen, hat sich kurzfristig aus dem Beirat zurückgezogen. Auch vom beurlaubten kaufmännischen Geschäftsführer Hauke Heißmeyer hat sich das EBS getrennt.

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Chirurg Michael Ghadimi.

Quelle: R

Einbeck. Damit ist die Liste derjenigen weiter gewachsen, die aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über den Kurs des Bürgerspitals dessen Leitungsgremien verlassen haben - freiwillig sowie unfreiwillig. In der Geschäftsführung teilen sich der medizinische und der kaufmännische Geschäftsführer die operative Leitung des Krankenhauses. Bereits Ende 2015 erfolgte die Trennung vom damaligen kaufmännischen Geschäftsführer Hans-Martin Kuhlmann; jetzt geht mit Heißmeyer, der bei Beschäftigten und in der Branche einen sehr guten Ruf genießt, der nächste.

Auch die Initiativgesellschafter, Einbecker Bürger, die mit ihrem Kapital zur Rettung des Krankenhauses aus der Insolvenz beigetragen hatten, verloren ihren bisherigen Einfluss auf den Kurs des EBS, da ihre Gesellschafteranteile eingezogen wurden; Hintergrund: unterschiedliche Auffassungen über den Kurs des EBS - Umgang mit Mitarbeitern sowie die Reformbemühungen. Alleiniger Gesellschafter seit Mitte August: der medizinische Leiter Olaf Städtler.

Nach dieser „Gesellschafter-Entmachtung“ erfolgte die Entlassung von drei der bis dahin sechs Beiratsmitglieder - der Beirat ist das Aufsichtsgremium des EBS: Wolfgang Krafczyk, Fachanwalt für Medizinrecht aus Hannover, Friedrich von Kries, Facharzt und Krankenhausmanager aus Duisburg, sowie Prof. Hans Wulfard von Heyden, bis 2005 Chefarzt im Sertürner Krankenhaus Einbeck. Als Grund für die Entlassung verwies Beirats-Vorsitzender und ex-KWS-Vorstand Jochen Beyes auf „unterschiedliche Auffassungen über Vorgehensweisen, Personal und Sachfragen“. Die Konflikte über die Strategie mit den Gesellschaftern hätten sich auch im Beirat widergespiegelt.

„Man hat sich auf die Persönlichkeiten konzentriert, die bereit waren, den Weg mitzugehen“, sagt Anwalt Christian von der Lühe, der das EBS vertritt. Den Beirat wolle man wieder personell aufstocken, aber mit gesellschafterfernen Personen, um die Neutralität des Gremiums zu wahren. Es verblieben zunächst Beyes sowie der Vertreter der Stadt Einbeck, Florian Schröder, und Prof. Michael Ghadimi im Beirat. Vergangene Woche legte Ghadimi sein Beirats-Mandat auf eigenen Wunsch nieder. Näheres zu den Gründen wollten weder er noch das EBS mitteilen.

Ersatz wurde schnell gefunden: Initiativgesellschafter Michael Heraeus, der die Kritik aus Gesellschafterkreise am Kurs des EBS nicht teilt, und Prof. Ulrich Tebbe, zuletzt Ärztlicher Direktor des Klinikums Lippe in Detmold. Damit ist der Beirat wieder handlungsfähig.

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