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Göttinger Sartorius-Konzern macht 186,8 Millionen Euro Gewinn

Geschäftsjahr 2014 Göttinger Sartorius-Konzern macht 186,8 Millionen Euro Gewinn

Der Sartorius-Konzern hat im Geschäftsjahr 2014 kräftig zugelegt. Der Umsatz erhöhte sich nach vorläufigen Geschäftszahlen im Berichtsjahr um 12 Prozent auf 891,2 Mio. Euro (Vorjahr 791,6 Mio.). Der operative Gewinn stieg 2014 um mehr als 15 Prozent, teilt die Konzernspitze mit.

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Der Sartorius-Konzern hat im Geschäftsjahr 2014 kräftig zugelegt.

Quelle: Mischke

Göttingen. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) wurde im Konzern auf 186,8 Mio. Euro gesteigert. Die entsprechende Marge beziffert der Vorstandsvorsitzende Joachim Kreuzburg mit 21 Prozent (Vorjahr 20,5%). Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert Kreuzburg weiteres „deutliches Wachstum“ und eine neuerliche Steigerung der Profitabilität.

Bio-Sparte legt wieder zweistellig zu

Im vierten Jahr in Folge hat die größte Sparte des Göttinger Labor- und Pharmazulieferers, die Bioprocess Solutions, den Umsatz zweistellig erhöht und war damit erneut „der Wachstums- und Ertragsmotor“ für Sartorius. Die Sparte, die auf Einwegprodukte für die Herstellung von Biopharmazeutika konzentriert ist, erzielte 2014 einen Umsatz in Höhe von 615,6 Mio. Euro (+18,5%).

Neben einer „guten organischen Entwicklung“ nennt Kreuzburg auch die Käufe TAP Biosystems und das Zellkulturmediengeschäft. Beide Zukäufe  hätten sich unter dem Sartoriusdach stärker entwickelt als erwartet. Die Sparte hat zudem ordentliche Aufträge. Der Eingang lag bei 652,7 Mio. Euro. (+18,3%). Das Ergebnis: 145,6 Mio. Euro.

Laborsparte nach Bereinigung auf Kurs

Die Laborsparte sei noch von der Bereinigung des Produktportfolios belastet, was aber mit Beginn dieses Jahres erledigt sei, teilt der Konzern mit. Der Ende 2014 angekündigte Verkauf der Sparte Industrial Technologies an die japanische Mineba Co. Ltd. (70 Mitarbeiter in Bovenden) wird als wichtiger Baustein der langfristigen Strategie bezeichnet, nach dessen Abschluss man sich voll auf die beiden Kernaktivitäten konzentrieren könne. Im Bereich  Lab Products & Services (Herstellung von Laborinstrumenten und Laborverbrauchsmaterialien) stieg der Umsatz um 1,4 Prozent auf 275,5 Mio. Euro.

Für das Geschäftsjahr 2014 beläuft sich das Ergebnis je Stammaktie auf 4,31 Euro (Vorjahr 3,79 Euro) und je Vorzugsaktie auf 4,33 Euro (Vorjahr 3,81 Euro).

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