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Göttinger Science Park IV eingeweiht

Evotec Göttinger Science Park IV eingeweiht

Geschenke und lobende Worte zum Einzug:  Der Gebäudeabschnitt Science Park IV – eine Erweiterung des Groner Gewerbegebiets Science Park mit Büro- und Laboreinrichtungen – ist feierlich eingeweiht worden. Die Evotec AG eröffnete hier ihr neues Göttinger Forschungszentrum.

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Evotec-Vorstandsvorsitzender Werner Lanthaler mit Ursula Haufe, Geschäftsführerin der GWG, und Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (v.r.).

Quelle: Pförtner

Göttingen. Im Oktober 2015 war der Science Park IV fertiggestellt worden, im Dezember konnten die Evotec-Mitarbeiter hier einziehen. Ein perfektes Timing, wie Andreas Scheel, Standortleiter in Göttingen deutlich machte: „Hätten wir nicht einziehen können, wären wir an unserem alten Standort aus allen Nähten geplatzt.“

Grund ist das Mitarbeiterwachstum am Standort Göttingen: 2015 wurden etwa 15 neue Mitarbeiter eingestellt, inzwischen sind für Evotec in Göttingen 69 Mitarbeiter tätig. Schwerpunkte sind die Diabetesforschung sowie unter anderem chronische Nierenerkrankungen. Das Wachstum soll auch in diesem Jahr weitergehen, Scheel rechnet mit etwa zehn neuen Stellen, die geschaffen werden sollen. Der Science Park IV bietet dafür mit rund 1600 Quadratmetern etwa doppelt so viel Platz wie zuvor.

Evotec ist seit 2010 in Göttingen – damals wurde die DeveloGen AG mit ihren zwölf Mitarbeitern übernommen, eine Ausgründung aus dem Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie. Die Entscheidung über die Zukunft des Standorts fiel in dem für Evotec wirtschaftlich sehr schwierigen Jahr 2012. Der kleine Standort sei für die Diabetesforschung nicht sinnvoll nutzbar gewesen, so der Vorstandsvorsitzende der  Evotec AG, Werner Lanthaler. Statt ihn zu verlagern, wurde jedoch der Ausbau beschlossen: „Man braucht dafür die Manpower und die Netzwerkkontakte.“

Bislang gebe es jedoch noch nicht so viele Forschungskooperationen mit der Göttinger Wissenschaftslandschaft, sagt Andreas Scheel, was an der starken Spezialisierung der Evotec-Forschung liege. „Wir sind aber im Gespräch mit verschiedenen Partnern und wollen die Kooperationen intensivieren.“

Lanthaler bedankte sich insbesondere bei der Gesellschaft für Wirtschaft und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) für ihre „individuelle, kreative und tatkräftige“ Unterstützung des Bauvorhabens, an dessen Gestaltung die Entwickler selbst mitwirken konnten. Dadurch könnten sie nun in selbst designten Laboren arbeiten – das sei keine Selbstverständlichkeit.

Das Bauvorhaben wurde von der GWG vollständig mit Eigenmitteln realisiert, während die anderen Science Park-Bereiche Landeszuschüsse erhielten. Die in den Abschnitt IV geflossenen 4,9 Mio. Euro konnten jedoch alleine finanziert werden, da mit Evotec langfristige Nutzungsverträge geschlossen wurden, so Klaus Rüffel von der GWG.

Der Science Park sei indes zu knapp 100 Prozent ausgelastet und eine Erweiterung dringend nötig, so Rüffel, denn es fänden derzeit Gespräche mit verschiedenen Ausgründungsinteressierten statt. „Können wir denen nichts anbieten, realisieren sie ihre Unternehmen woanders.“

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