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Göttinger Studenten wagen Startup mit Tabletten gegen Laktose-Intoleranz

So leicht wie eine Minzpastille Göttinger Studenten wagen Startup mit Tabletten gegen Laktose-Intoleranz

Die „better foods GmbH“ will Menschen mit Laktose-Intoleranz das Leben leichter machen. Vier Göttinger Studenten haben das Laktase-Präparat LactoJoy entwickelt und wagten damit die Unternehmensgründung.

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Quelle: ch

Göttingen. „Milch, Käse oder Vollmilchschokolade unbeschwert zu genießen, ist für viele Menschen unmöglich“, ist auf der Homepage des jungen Unternehmens zu lesen. Diese Lebensmittel enthalten Milchzucker – Laktose. Die Unverträglichkeit von Milchzucker sei weit verbreitet, weiß Mitgründer Sandor Hahn (24). Um die 75 Prozent aller Menschen sind laut „better foods“ von einer Laktose-Intoleranz betroffen und leiden unter Verdauungsbeschwerden. Laktase-Präparate führen dem Körper dagegen das fehlende Enzym Laktase zu.

„Wir haben eine sehr hoch-qualitative Tablette geschaffen“, preist Hahn das Produkt der neuen Firma mit Büro in der Robert-Bosch-Breite an - vor einem Jahr wurde „better food“ gegründet. Fast ohne Zusatzstoffe komme das hochdosierte Präparat LactoJoy aus, ohne Histamine und Gluten, ohne Fruktose. Minimiert sei die Gefahr, Allergien auszulösen. Betroffene Bekannte beklagten sich oft über unnötige Inhaltsstoffe bei handelsüblichen Mitteln. In ihren Tabletten sei gerade genug Maisöl und Kartoffelstärke, um die Tablette in Form zu halten. Für die Dosierung gibt es eine Sollbruchkante. Ganz genau müsse man damit aber nicht sein. Was zu viel sei, werde einfach ausgeschieden. So empfehlen die Jungunternehmer: „Nimm lieber ein wenig mehr ein, als zu wenig.“

Weil die Verpackung oft im Blickpunkt steht, haben sich die Neustarter auch damit beschäftigt. Mit einer Medikamentenschachtel werde das Gefühl von Krankheit vermittelt. Betroffene würden deshalb vermeiden, die Tabletten öffentlich einzunehmen. Eine schwarze Spenderdose mit weißer Kuh ist die Lösung der vier Studenten: „Es kommt so locker und leicht daher wie eine Minzpastille.“ Dafür haben sie auch schon gutes Feedback bekommen: Ihr Sohn nehme die Tabletten jetzt mit zur Schule, habe eine Mutter erleichtert erzählt. Früher sei ihm die Einnahme peinlich gewesen.

Hahn erzählt von seinen ersten Schritten zum Startup: In seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre (BWL) habe er ein Existenzgründungs-Seminar belegt. Die Idee habe ihn nicht mehr losgelassen. Mit einem Kommilitonen aus der Betriebswirtschaftslehre (BWL) und zwei Studenten der Volkswirtschaft (VWL). wagte er die Unternehmensgründung. Seit August ist die Tablette LactoJoy auf dem Markt. Bislang wird sie über das Internet vertrieben. Bald soll sie auch in die Geschäfte. Mit einem Spendenprojekt zum Kauf der Tabletten unterstützt das Quartett das Kinderhilfswerk.

 lactojoy.de

Von Ute Lawrenz

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