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Göttinger Überwachungsdienst: 75 Jahre Schutz und Sicherheit

Veränderte Geschäftsfelder und verdoppelte Belegschaft Göttinger Überwachungsdienst: 75 Jahre Schutz und Sicherheit

„Die Dynamik ist erheblich“, meint Geschäftsführer Raik Schulz (42). Der Göttinger Überwachungsdienst, der 2014 seit 75 Jahren besteht, hat in den vergangenen vier Jahren die Zahl seiner Mitarbeiter auf 400 Personen verdoppelt. „Immer mehr Unternehmen, aber auch die öffentliche Hand sourcen Sicherheitsdienstleistungen aus“, erläutert Schulz. Das geschehe aus Kostengründen, aber auch weil die Anforderungen an Mitarbeiter in diesem Bereich wachsen.

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Vor der Zentrale in der Oberen Karspüle: Raik Schulz, Geschäftsführer des Überwachungsdienstes.

Quelle: Heller

Göttingen. So konnte sich das Göttinger Familienunternehmen unter Leitung der Eigentümerin und Seniorchefin Elisabeth Bömelburg in den vergangenen drei Jahren einen neuen Geschäftsbereich erschließen: die Bewachung von Objekten der Bundespolizei und der Bundeswehr.

„Dort erwirtschaften wir mittlerweile 15 Prozent unseres Umsatzes“, berichtet Schulz. Der Militärische Abschirmdienst unterzieht Mitarbeiter, die für die Bundeswehr tätig sind, einer Sicherheitsüberprüfung. Sie tragen Pistolen, auch das ist neu in der Firmengeschichte.

Das Unternehmen startete 1939 mit dem Bewachen von Fahrrädern, die von Pendlern am Göttinger Bahnhof abgestellt wurden. Mitte der 70er Jahre wuchs das Unternehmen das erste Mal stark, als es das neu gebaute Universitätsklinikum als Kunden gewann. Bis heute ist die Verzahnung mit dem Klinikum, aber auch mit der Universität eng. „Wir übernehmen unter anderem Pfortendienste, betreuen Info-Points und machen nachts Reviergänge“, so Schulz.

„Anlieferungen erfolgen heute meistens just in time“

Stark ist der Göttinger Überwachungsdienst in Hannover, wo er über eine Niederlassung mit 150 Mitarbeitern verfügt. Davon sind 65 Personen für die Medizinische Hochschule tätig. Sie kümmern sich unter anderem auch um die Parkraumbewirtschaftung. Zu den Kunden in der Landeshauptstadt gehört zudem die Leibniz-Universität.

Die Göttinger sind schließlich für die Industrie und für Privatpersonen tätig. In der Firmenzentrale des Überwachungsdienstes in der Oberen Karspüle 41 gibt es eine Notruf-Service-Leitstelle, auf die 1000 Kunden aufgeschaltet sind. Bei Alarm rücken eigene Streifenfahrzeuge aus und arbeiten Checklisten ab, die mit dem Kunden zuvor erstellt worden sind.

Bei Fabriken sorgen Mitarbeiter neben dem Objektschutz etwa dafür, dass Lkw-Fahrer in festgelegter Reihenfolge auf das Gelände fahren. „Anlieferungen erfolgen heute meistens just in time“, erläutert Schulz. Es wird daher nicht das Fahrzeug zuerst entladen, das zuerst eintrifft.

Der Überwachungsdienst ist zudem als Subunternehmer für große Sicherheitsunternehmen tätig. „Viele Konzerne vergeben heute Aufträge lieber an einen einzigen Dienstleister, der sich dann in der Region Partner sucht“, erklärt Schulz.

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