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Göttinger Unternehmer baut Wohnungen auf den Zietenterassen

Cubus baut Passiv-Häuser Göttinger Unternehmer baut Wohnungen auf den Zietenterassen

„Ich baue für mein Leben gern“, gesteht Klaus Schneider. Der Göttinger Unternehmer ist kein Architekt und trotzdem hat er mit seiner Firma Cubus (Conceptions-Baubetreuungs-Bauträgergesellschaft) in Göttingen schon Etliches geschaffen: Die Arkaden am Gericht zum Beispiel oder die Park-Villen in der Merkelstraße.

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Sollen Heizkosten um 90 Prozent reduzieren: geplante Passivhäuser auf den Zietenterrassen.

Quelle: Skizze: Cubus

Göttingen. In den kommenden fünf Jahren wird Schneider auf den Zietenterrassen investieren und in der Bettina-von-Arnim-Straße 14 Häuser mit 140 Eigentumswohnungen errichten lassen. Das Investitionsvolumen für das Projekt „Plateau ­ grün“ beträgt 30 Mio. Euro, der symbolische Spatenstich erfolgt am Mittwoch.

Es habe etliche Interessenten für das Baugrundstück mit circa 22 000 Quadratmetern zwischen Von-Witzleben-Straße und Julius-Leber-Weg gegeben, berichtet der Investor. Er habe mit seinem Plan, Passivhäuser zu errichten, überzeugen können, glaubt Schneider. Im Sommer 2013 hat der Rat der Stadt Grünes Licht für das Konzept gegeben.

Im ersten Bauabschnitt werden drei Häuser errichtet, die Baugenehmigung liegt seit Dezember 2013 vor. 29 Wohnungen plant Schneider zunächst, mit Wohnflächen zwischen 60 und 140 Quadratmetern. Die Häuser seien nach Südwesten ausgerichtet, der Einzug für Dezember 2014 terminiert.

Barrierefrei werde gebaut, E-Ladestationen für Autos und Räder gebe es in jedem Gebäude. Vor allem aber hebt Schneider die Passivhausbauweise hervor. Damit entstehe in Göttingen das „erste zukunftsweisende Passivhaus-Ensemble“, betont der Bauherr.

„Die ersten stolzen Käufer gibt es schon“

Passivhäusern reiche Sonnenwärme und die Wärme, die im Haus durch Beleuchtung, Elektrogeräte und Menschen entsteht. Durch Architektur, Gebäudehülle und Energietechnik sei das möglich. Nur bei Bedarf werde „nacherwärmt“. „Solares Bauen“ werde realisiert, Fenster (Dreifachverglasung)  und Wohnräume seien möglichst nach Süden ausgerichtet.

Ordentliche Dämmung sei erforderlich. Die Dichtungen seien fünfmal so hoch wie beim konventionellen Bau. 90 Prozent der Heizkosten könnten so gespart werden. Das Göttinger Architekturbüro Brune + Brune und das heimische Handwerk werden die Pläne umsetzen, erläutert Schneider das Vorgehen und weist darauf hin, dass Passivhausbauweise ab 2021 gesetzliche Pflicht in Deutschland werde.

Mit Vorlage der Baugenehmigung am 20. Dezember habe der Vertrieb über die Firma Avantgarde begonnen, deren Inhaber Schneider ist. „Die ersten stolzen Käufer gibt es schon.“ Die schlüsselfertigen Kaufpreise liegen laut Prospekt zwischen 281 000 Euro (93,62 Quadratmeter) und 430 000 Euro (113,70 Quadratmeter plus Galerie und Dachterrassen).

Sobald der erste Bauabschnitt (9 Mio. Euro) realisiert sei, beginne man mit dem zweiten Bauabschnitt, kündigt der 61-jährige Investor an.

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Das Interesse an den Ideen der Studenten war groß. Mehrere Dutzend Zuhörer im Bürgersaal des Duderstädter Rathauses wollten von den angehenden Architekten erfahren, wie diese sich die städtebauliche Entwicklung innerhalb des Stadtwalls vorstellen. Was Studenten der Universität Hannover und Duderstädter zusammenführte war die lokalpolitische Gemengelage.

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