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Göttinger Wurstfabrikant Eisenacher wird 60 Jahre

Leidenschaft für gute Wurst Göttinger Wurstfabrikant Eisenacher wird 60 Jahre

Eine Leidenschaft für gute Wurst gehört dazu, sagt Frank-Walter Eisenacher, wenn er über die „Erfolgsstory“ seines Unternehmens spricht. Vor 25 Jahren hat er in vierter Generation die Geschäftsleitung der Firma Börner-Eisenacher übernommen, hat sich mit „Herzblut“ an die Arbeit gemacht. Heute beschäftigt der Betrieb 120 Mitarbeiter und macht 35 Mio. Euro Umsatz.

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Unternehmer aus Überzeugung und Fleischwarenfabrikant aus Leidenschaft: Der Göttinger Frank-Walter Eisenacher.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Es war keine leichte Aufgabe, die der gebürtige Göttinger 1991 als alleiniger Geschäftsführer von seinem Vater, Walter Eisenacher (1928 - 2001) übernahm.

Auch gegen erheblichen Widerstand der Familie habe er den Wandel eines Mischbetriebs mit Fleisch- und Wurstwarenproduktion und 15 Fleischereifachgeschäften zum SB-Wurstspezialisten vollzogen. Schon damals habe die Firma 120 Menschen beschäftigt. „Mit gleich großer Stammbelegschaft machen wir heute dreimal so viel Umsatz.“

„Mit Riesenspaß“

Darauf ist Eisenacher stolz, und auch darauf, dass das Unternehmen ohne Bankkredite auskommt. „Wirtschaftlich ist Börner-Eisenacher sehr gut aufgestellt“, zieht der Firmenchef Bilanz und spricht von „sehr hoher Liquidität“. Eigentlich hatte Eisenacher eine ganz andere Berufslaufbahn geplant. Er wollte Banker werden. Nach dem Abitur 1973 am Felix-Klein-Gymnasium absolvierte er in der Kreissparkasse Göttingen eine Sparkassenlehre. „Mit Riesenspaß.“

Doch trotz des „Superaufstiegsangebots“, das ihm der damalige Sparkassenchef Wolfgang Dießelhorst machte, entschied sich Eisenacher für den Familienbetrieb. Von 1975 bis 1977 machte er bei seinem Onkel Robert Sommer eine Fleischerlehre und studierte zeitgleich an der Georgia Augusta Betriebswirtschaft (Diplom 1982). Der Meister erfolgte 1983.

1982 trat er in der Geschäftsführung des Familienunternehmens ein. Die Entscheidung sei richtig gewesen, sagt Eisenacher, nicht allein mit Blick auf seine vier Kinder. 20 Mio. Euro hat er seit 2000 in den Betrieb investiert, hat neue Produktionshallen in der Robert-Bosch-Breite errichten lassen. Investitionsstau kennt er nicht, jeder verdiente Euro sei wieder ins Unternehmen investiert worden.

„Familienunternehmen denken in Generationen“

„Familienunternehmen denken in Generationen.“ Sohn Martin, der an der PFH General Management studiert, ist zurzeit Trainee bei Börner-Eisenacher.  Er baut einen Kanada-Export auf. Mit den Bio-Spezialitäten, die ab März nach Kanada gehen, soll in zwei Jahren die 40-Millionen-Umsatzgrenze überschritten werden.

Sohn Christian ist bei Campofrio in Düsseldorf im Vertrieb tätig. Der jüngste Sohn Thomas ist im Masterstudiengang an der PFH, Tochter Emily geht noch zur Schule. Mit den Kindern und Ehefrau Silvia feiert Frank-Walter Eisenacher Mittwoch, 14. Januar, seinen 60. Geburtstag.

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