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Göttinger Zeiss-Mitarbeiter in Sorge

Tarif-Warnstreik mit heftiger Kritik Göttinger Zeiss-Mitarbeiter in Sorge

Eigentlich war die Kundgebung der rund 250 Carl-Zeiss-Mitarbeiter, die Donnerstagmorgen vor dem Gebäude des Mikroskop-Herstellers in der Königsallee standen, einer von drei Warnstreiks in der Region, die im Zuge der Tarifverhandlungen zwischen der IG Metall (IGM) Südniedersachsen-Harz und den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie stattfinden.

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Tarif-Warnstreik mit heftiger Kritik an Göttingen-Plänen des Optikkonzerns.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Die Gewerkschaft fordert ein Lohnplus von 5,5 Prozent sowie verbesserte Altersteilzeitregelungen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Doch diese Forderungen sind für die Zeiss-Belegschaft derzeit eher zweitrangig.

Was sie vor allem umtreibt, ist die Ankündigung des Konzerns,  vom November vergangenen  Jahres, rund 75 Arbeitsplätze in Göttingen zu streichen, um den derzeit nicht profitablen Bereich Firmenbereich Mikroskopie wieder wettbewerbsfähig zu machen.

  Diese Stellenstreichungen wollen Mitarbeiter und die Gewerkschaft verhindern. Reinhard Dickehuth warf der Unternehmensleitung vor, ihre „nicht aufgegangene Planung“ auf dem Rücken der Mitarbeiter austragen zu wollen. „Wir sind Zeissianer“, so der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende. „Wir sind bereit, die Karre aus dem Dreck zu ziehen. Das können wir aber nur mit der personellen Stärke, die jetzt zur Verfügung steht“.

Dickehuth warf dem Management eine „Hinhaltetaktik“ vor. Betriebsrats-Vorsitzender Torsten Dreyer sprach von „Angst“, die sich innerhalb der Belegschaft breit gemacht habe. „Wir vermissen ein schlüssiges Konzept“, kritisierte Martina Ditzell von der IGM, die Mitarbeiter hätten das Recht, zu wissen, welche Rolle der Standort Göttingen in Zukunft spielen soll.

Von Hauke Rudolph

Foto: Hinzmann

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