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Göttinger Zonta Club setzt sich für Frauen ein

Netzwerk berufstätiger Frauen ist in 67 Ländern vertreten Göttinger Zonta Club setzt sich für Frauen ein

Sie unterstützen benachteiligte Frauen und fördern junge Talente. Sie kämpfen gegen Kinderehen, Gewalt gegen Frauen und für Geschlechtergerechtigkeit. 30 berufstätige Frauen in verantwortungsvollen Positionen sind im Zonta Club Göttingen aktiv, den es seit 1999 gibt.

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Benefiz-Kleidermarkt des Zonta Clubs im Holbornschen Hause zugunsten des Frauenhauses Göttingen.

Quelle: R

Göttingen. „Zonta International ist ein weltweites Frauennetzwerk“, berichtet die Göttinger Zonta-Präsidentin Birgit Stahl. Die Organisation zählt wie Rotary oder Lions zu den sogenannten Serviceclubs („dienende Vereinigungen“). Solche Zusammenschlüsse verbinden Geselligkeit mit sozialem Engagement.

„Der erste Zonta Club entstand 1919 in Buffalo in den USA“, so Stahl. Der Name ist aus der Sprache der Sioux-Indianer entlehnt und bedeutet „ehrenhaft handeln, vertrauenswürdig sein“. Heute ist die Organisation, die weltweit mehr als 30000 Mitglieder zählt, in 67 Staaten vertreten, in der Bundesrepublik sind zurzeit 4500 Frauen in 130 Clubs aktiv.

„Alles Geld, das wir spenden, haben wir durch selbstorganisierte Benefizaktionen eingenommen“, hebt Zonta-Mitglied Claudia Weitemeyer hervor. So richten die Göttingerinnen seit 2009 ein Golfturnier aus, zu dem jeweils 130 Spieler antreten. Zur Abendveranstaltung kommen bis zu 200 Personen. Zonta konnte andere Serviceclubs zur Mitarbeit gewinnen. 80000 Euro wurden so bisher eingeworben.

Die Clubs spenden das Geld teilweise für Vorhaben, für die das Netzwerk weltweit sammelt. Die Gruppen können daneben aber auch in ihrer Region selbst förderungswürdige Initiativen aussuchen. Die Göttinger loben zudem zwei Preise für junge Frauen aus, die gute fachliche Leistungen mit gesellschaftlichem Einsatz verbinden. Einer geht an Studentinnen der Wirtschaftswissenschaften, einer an Oberstufen-Schülerinnen.

„Wir treffen uns monatlich“, sagt Vizepräsidentin Heike Gutknecht. Immer gibt es einen Vortrag, die vielen im Club vertretenen Berufe, darunter Ärztinnen, Architektinnen, Physikerinnen oder Vertriebsmitarbeiterinnen, garantieren eine interessante Diskussion.

Mit einem Vortrag stellen sich zudem neue Mitglieder vor. „Bis vor zwei, drei Jahren musste eine Frau von einer Freundin oder Bekannten persönlich angesprochen werden“, berichtet Schatzmeisterin Petra Wienstroth. Seither können sich interessierte Frauen auch von sich aus bei Zonta melden.

Weitemeyer kam vor zehn Jahren dazu. „Ich war damals neu in Göttingen“, erinnert sie sich. Über den Club bekam sie gleich einen großen Bekanntenkreis. „Unter den Mitgliedern entstehen Freundschaften, wir helfen uns gegenseitig“, sagt sie. Verpönt ist dagegen, das Netzwerk zu nutzen, um geschäftliche Vorteile zu erzielen. „Wir wollen uns für andere, für Frauen einsetzen“, stellt Präsidentin Stahl klar.

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