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Göttingerin vermietet schwimmende Häuser

Auf dem Wasser Göttingerin vermietet schwimmende Häuser

Das Sonnenlicht bricht sich auf der Wasseroberfläche. Fische springen, Möwen schreien und im Hafen herrscht geschäftiges Treiben. Das alles lässt sich von den schwimmenden Häusern aus gut beobachten. 40 solcher Domizile vermietet die Göttinger Firma Rückenwind-Ferien.

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Quelle: r

Göttingen. Wie können Urlauber, die nicht mit dem Schiff unterwegs sind, trotzdem maritimes Flair erleben? Um diese Frage ging es bei einem abendlichen Gespräch in einem Ostsee-Hafen, erinnert sich Elke Bachmann, die Inhaberin von Rückenwind-Ferien.

Die Runde hatte die Idee mit den schwimmenden Häusern. Ein Berliner Bauunternehmer setzte sie von 2002 an um. Es fanden sich Investoren. Elke Bachmann, damals Betreiberin einer Segelschule, übernahm die Vermietung.

Heute bietet Rückenwind-Ferien 40 solcher Domizile in sieben Häfen an: nicht nur an der Ostsee, sondern auch am Niederrhein in der Nähe von Xanten. Am Hainer See 25 Kilometer südlich von Leipzig lassen sich zudem Bootshäuser buchen.

Bei den Floating Houses sorgen Stahl-Pontons für den nötigen Auftrieb. Die ein- oder zweistöckigen Domizile haben 80 Zentimeter Tiefgang und schwimmen im vier bis sechs Meter tiefen Hafenbecken. Sieben Hausmeister vor Ort kümmern sich um die Ferienwohnungen, die vier bis sechs Personen Platz bieten.

„Meine Kunden sind Paare und Familien, aber auch Freundeskreise“, berichtet Bachmann. Über Messen, soziale Netzwerke im Internet sowie nicht zuletzt über Freunde und Bekannte erfahren sie von dem Angebot. Die meisten Kunden kommen aus dem deutschsprachigen Raum, einzelne aus den Beneluxländern sowie aus den USA. Je nach Bautyp kosten die Häuser um die 1000 Euro in der Woche.

Das Leben auf dem Wasser hat seine Tücken, erleben die Urlauber. Immer wieder weht zum Beispiel der Wind Handtücher ins Hafenbecken. Anderen fällt eine Kiste Wein oder der Hausschlüssel ins Wasser. „Manchmal können Taucher die Gegenstände wieder nach oben holen“, sagt Bachmann.

Seit 2006 kümmert sie sich ausschließlich um die Vermietung der Floating Houses. Damals heiratete sie, verkaufte ihre Segelschule an der Ostsee und kehrte nach Göttingen zurück. Im Schildweg 38 gegenüber vom Cheltenhampark beschäftigt sie heute vier Teilzeitkräfte, alles gelernte Reisekauffrauen.

Bachmann verließ nach ihrer Schulzeit Göttingen. Sie hat Industriekauffrau gelernt, soziale Arbeit studiert und viele Jahre in der Erwachsenenbildung gearbeitet.

1992 entdeckte sie den Wassersport für sich und machte einen Segelschein nach dem anderen. „Ich darf heute bis zu 55 Meter lange Segelschiffe fahren“, sagt die Kapitänin. 1998 wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnete eine Segelschule, die es bis heute gibt. Dem Segelsport frönt sie auch nach ihrer Rückkehr nach Göttingen. Regelmäßig ist sie mit ihrem Mann auf der Ostsee und auf dem Mittelmeer unterwegs.

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