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Gothaer am Standort Göttingen

„Klares Bekenntnis“ Gothaer am Standort Göttingen

Karsten Eichmann, Gothaer-Vorstandsvorsitzender,  hat ein „klares Bekenntnis“ für Göttingen abgegeben. Für ihn gebe es keinen Grund an dem Standort zu rütteln. „Was in Göttingen ist, bleibt in Göttingen.“

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Karsten Eichmann

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Viele Faktoren, etwa die „qualifizierten und erfahrenen Mitarbeiter“, das Entwicklungspotenzial oder die im Vergleich zum Konzernsitz Köln niedrigeren Standortkosten sprächen für Göttingen mit den derzeit rund 500 Mitarbeitern. Nach einer mehrjährigen Pause haben im August erstmals wieder Auszubildende in Göttingen angefangen.

Unterstrichen wird Eichmanns Bekenntnis für Göttingen durch einen zu Beginn des Jahres nach „nicht einfachen Verhandlungen“ abgeschlossenen Mietvertrages für zwei Bürobäude an der Geismar Landstraße. Dieser, so Eichmann, habe eine Laufzeit von zehn Jahren.

Gleichzeitig hat die Gothaer begonnen, in die Modernisierung beider Gebäude zu investieren. Moderne Büros sollen entstehen. Eichmann nennt einen Millionenbetrag im höheren einstelligen Bereich.

Von Michael Brakemeier

Gothaer mit Überschuss

Köln. „Solide Zahlen“ für das Geschäftsjahr 2015 hat der Versicherungskonzern Gothaer präsentiert. Der Konzernjahresüberschuss steigt voraussichtlich um 19,1 Prozent auf 140 Mio. Euro. Ein Teil des Überschusses fließt in die Stärkung des Eigenkapitals.

Durch den Kapitalzufluss wächst das Eigenkapital um 1,1 Prozent und wird zum Jahresende voraussichtlich bei 1,8 Mrd. Euro liegen. Die Sparte Schaden/Unfall wächst voraussichtlich um 2,9 Prozent, die Sparte Krankenversicherung um 4,4 Prozent, während die Sparte Lebensversicherung aufgrund des schwierigen Marktumfelds einen Rückgang um 6,9 Prozent verzeichnete.

Die internationalen Rating-Agenturen Standard & Poor’s (S&P) und Fitch Ratings sehen einen stabilen Ausblick der Geschäftsbereiche des Gothaer Konzerns und ließen ihre Ratings unverändert. S&P vergab ein A-, Fitch ein A. „Gerade in schwierigen Zeiten ist das umso mehr ein positives Signal für den Gothaer Konzern“, bewertet Gothaer-Vorstandsvorsitzender Dr. Karsten Eichmann die Rating-Ergebnisse.

Die Konzern-Nettorendite aus Anlagegeschäften wird voraussichtlich bei 4,3 Prozent liegen. Insbesondere in Immobilien und Erneuerbare Energien wurde investiert. Bis Ende 2016 sollen die Investitionen in die Erneuerbaren von 674 Mio. Euro auf eine Milliarde Euro ansteigen. Zudem soll zukünftig auch im Gesundheitsbereich investiert werden. Hier ist geplant, mit zwölf Pflegeheimen und einem Investitionsvolumen von rund 140 Mio. Euro zu starten.

Auch der sich gut entwickelnde Bereich der Zusatzversicherungen zur Krankenversicherung soll gestärkt werden. Belastungen entstehen durch die anhaltende Niedrigzinsphase, da der Verzinsung für Lebensversicherungen eine geringere Anlagerendite für den Versicherer gegenübersteht. Gleichzeitig müssen Lebensversicherer aufgrund gesetzlicher Anforderungen große Beträge zurücklegen, um zukünftige Garantieverpflichtungen abzusichern.

Von Sven Grünewald

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