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Innovationsförderung Gründer frühzeitig unterstützen

„Wie können wir junge Talente in Südniedersachsen halten?“ Diese Frage stellte Prof. Dr. Jörg Lahner am Dienstag bei einer Infoveranstaltung zum Thema Frühphasenkapital (NSeed). Seine Antwort: „Um die Potenziale in der Region nutzen zu können, müssen Gründungsinteressierte früh unterstützt werden.“

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Christoph Stiller und Lars Melchior vom Gründerteam Edutapps stellen NKB-Geschäftsführer Georg Henze ihr Geschäftsmodell vor.

Quelle: r

Göttingen. „Wie können wir junge Talente in Südniedersachsen halten?“ Diese Frage stellte Prof. Dr. Jörg Lahner am Dienstag bei einer Infoveranstaltung zum Thema Frühphasenkapital (NSeed). Seine Antwort: „Um die Potenziale in der Region nutzen zu können, müssen Gründungsinteressierte früh unterstützt werden.“

„Die Gründungsunterstützung des SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) richtete die Infoveranstaltung zu NSeed gemeinsam mit der NBank im Tagungszentrum an der Sternwarte aus.“

Lahner war als Koordinator der SNIC-Gründungsunterstützung mitverantwortlich. Die NBank legte in diesem Jahr mit vier Millionen Euro den Fonds „NSeed“ an. Er richtet sich an Existenzgründer und junge Unternehmen, die seit bis zu zwei Jahren am Markt sind. „NSeed setzt da an, wo es bislang gefehlt hat“, sagte Lahner, „und zwar in dem Moment, wo finanzielle Anschübe fehlen, um Ideen zu konkretisieren und ein Produkt zu entwickeln.“

Pro Unternehmen investiert die NBank im Rahmen von NSeed bis zu 600000 Euro. Die Beteiligung ist auf sieben bis zehn Jahre ausgelegt. „Risikokapital ist überlebenswichtig, insbesondere für junge innovatierte Technologieunternehmen“, sagte Georg Henze, Geschäftsführer der NKB. Hohe Anfangsverluste und forciertes Wachstum seien nur über Eigenkapital abzufangen. Mehr als die Hälfte aller Unternehmen in der Gründungs- und Start-Up-Phase sorgen sich laut Henze um ihre Finanzierung. Dabei ist seit 2012 ein ungebrochener Aufwärtstrend in der Finanzierung von Start-Ups zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr stellten Investoren jungen deutschen Unternehmen Risikokapital in Höhe von 930 Millionen zur Verfügung – 2015 waren es noch 840 Millionen Euro. „Investoren bringen jedoch nicht nur Kapital, sondern auch Know-How“, meinte Henze. Positiv würden sich beispielsweise Teamfähigkeit, Führungsstärke und die Fokussierung auf das Unternehmen auswirken. Hohe Mitarbeiterfluktuation, langsames Arbeiten und ein Fokus auf Statussymbole seien hingegen Alarmzeichen für Investoren.

Nach dem offiziellen Teil hatten einige Gründer Gelegenheit, diese Tipps direkt in die Praxis umzusetzen: In einem rund zehnminütigen Gespräch stellten ein Gründerteam und ein Start-Up Henze ihre Geschäftsmodelle vor. Zwei weitere Teams haben im Nachgang Interesse an einem Gespräch mit der NBank über NSeed bekundet. Drei Beteiligungen hatte die NBank bereits im Vorfeld abgeschlossen.

Von Kimberly Fiebig

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