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Grundstück des alten Helios-Klinikums Northeim übergeben

„Bebaue mich!“ Grundstück des alten Helios-Klinikums Northeim übergeben

Das 40 000 Quadratmeter große Areal des alten städtischen Klinikums Northeim ist vom Vorbesitzer Helios Kliniken an die Kreissparkasse Northeim (KSN) übergeben worden. Hier soll ab 2016 ein modernes, vielfältiges Wohnquartier und Nahversorgungszentrum entstehen.

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Symbolische Grundstücksübergabe vor der Baugrube.

Quelle: Hinzmann

Northeim. Stefan Knorr, Geschäftsführer der Helios Kliniken Northeim, übergab das Grundstück des alten Standortes symbolisch durch einen goldenen Spaten und eine Chronik des Klinikums Northeim an Guido Mönnecke, Vorstandsvorsitzender der KSN – vor der Kulisse der enormen, hangabwärts liegenden Baugrube.

Kurz zuvor war der Abriss des Alt-Klinikums abgeschlossen worden. Nun steht nur noch das Ergebnis eines Umweltgutachtens aus, mit dem der Eigentümerwechsel dann auch juristisch komplett abgeschlossen ist. Mit dessen Fertigstellung rechnet Knorr bis Ende Juli.

Der Abriss ist Bestandteil des städtebaulichen Vertrags, den Helios mit der Stadt Northeim geschlossen hat und der den Konzern verpflichtete, nach Eröffnung des Northeimer Klinik-Neubaus den alten Standort abzubrechen. Etwa 10 000 Tonnen Bauschutt sind entstanden, der jedoch teilweise am selben Standort wiederverwendet wird – und derweil gebrochen und unterschiedlich gekörnt als mächtige Halde auf dem Areal vorliegt.

Teilweise befindet sich die Bebauungsplanung noch in der Abstimmung mit der Stadt, doch die Erschließung soll bis September abgeschlossen sein. Dann will die KSN in die Vermarktung einsteigen. Guido Mönnecke geht davon aus, dass potenzielle Investoren ab Januar 2016 mit dem Bau beginnen können.

Anfragen hätte er bereits einige erhalten. Die Sparkasse übernimmt nur die Erschließung und Vermarktung der Parzellen, aber nicht den baulichen Teil.

Geplant sind 14 Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser sowie neun Grundstücke für dreigeschossigen Wohnungsbau. Hinzu kommen ein Edeka-Markt und der Neubau des Nephrologischen Zentrums Göttingen unterhalb der bisherigen Praxisräume.

Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser betonte den besonderen Standort des künftigen Wohnareals am Hang des Höhenzuges Wieter, der teuersten Lage Northeims, und unmittelbar vor den Toren der Innenstadt: „Es ist eines der Filetstücke der Stadt. Wir sind sehr froh, dass die Kreissparkasse das Areal entwickelt und kein Externer. Das demonstriert die innere Stärke Northeims. Und das Areal strahlt erwartungsvoll aus: Bebaue mich!“

Von Sven Grünewald

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