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Gute Entwicklung bei KWS

Umsatz wächst Gute Entwicklung bei KWS

Die KWS Saat SE hat sich im Geschäftsjahr 2014/15 gut behaupten können und blickt zuversichtlich in die Zukunft. Das betonte Vorstandssprecher Hagen Duenbostel anlässlich der Hauptversammlung, zu der rund 650 Aktionäre in die Zentrale des Saatgutherstellers nach Einbeck gekommen sind.

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Schaut zuversichtlich in die Zukunft: Vorstandssprecher Hagen Duenbostel

Quelle: Heller

Einbeck. Der Umsatz betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 1,26 Mrd. Euro und stieg damit um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr (1,178 Mrd. Euro). Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern betrug 138 Mio. Euro (-0,3 Prozent), der Jahresüberschuss 84 Mio. Euro, was 6,7 Prozent des Umsatzes entspricht. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betrugen 174 Mio. Euro (+17 Prozent), die Zahl der Mitarbeiter beläuft sich auf 5322 (+9,8 Prozent).

Die Dividende pro Aktie beträgt – wie in den vorangegangenen Jahren auch – drei Euro. Insgesamt hat die Aktie in den letzten Jahren um 16 Prozent an Wert gewonnen – etwas mehr als die durchschnittliche Steigerung im S-Dax, in dem die KWS gelistet ist. Generell handle es sich um eine Aktie, die keine großen Kursausschläge zu verzeichnen habe, so Wolf-Gebhard von der Wense. Das habe mit dem Geschäft der KWS zu tun, wie der Leiter der Investor Relations des Unternehmens erläutert: „Landwirte benötigen stets in etwa die gleiche Menge an Saatgut, die Schwankungen bei der Nachfrage sind nur sehr gering.“

In den nächsten Jahren liege der Fokus auf dem Ausbau des internationalen Vertriebs sowie auf Forschung und Entwicklung, sagte Duenbostel. Letzteres sei notwendig, weil sich die Branche im Bereich Züchtung durch eine hohe Wettbewerbsintensität auszeichne. Veränderungen könne es durch Zusammenschlüsse gebe. Der von Dow und Dupont stehe bereits fest, und wahrscheinlich werde Monsanto – mit 8,3 Mrd. Euro Jahresumsatz der Branchenprimus – Syngenta übernehmen. Dann würde die KWS nicht wie bisher die Nummer vier, sondern die Nummer drei auf dem Weltmarkt sein, allerdings mit großem Abstand zu den Nummern eins und zwei. Umso mehr würden die Einbecker sich dann spezialisieren müssen, so Duenbostel, was jedoch nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance darstelle. Fürs nächste Geschäftsjahr rechnet Duenbostel mit einer Umsatzsteigerung auf rund 1,4 Mrd. Euro. Mittelfristig, das heißt im Laufe der nächsten drei bis fünf Jahre, sollen rund 30 Mio. Euro in unterschiedliche Projekte und Baumaßnahmen am Hauptsitz in Einbeck investiert werden.

2014/15 hat die KWS, die sich in den Bereichen Mais, Zuckerrüben und Getreide bewegt und in 70 Ländern auf allen Kontinenten außer Australien vertreten ist, 429 neue Pflanzensorten entwickelt. Jede Neuentwicklung bedeutet eine Erntevermehrung von rund zwei Prozent.

Von Haule Rudolph

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