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Gute Stimmung beim Gildentag in Einbeck

Zufrieden und optimistisch Gute Stimmung beim Gildentag in Einbeck

Mehrere hundert Gäste kamen zum Gildentag 2016 der Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck in nach Einbeck gekommen. Überragendes Thema war auch hier die Flüchtlingssituation.

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Finanzminister Schneider, Kreishandwerksmeister Hupe und Kreishandwerkerschaft-Geschäftsführer Nüsse. Fotograf: HR

Quelle: Rudolph

Einbeck. Delfino Roman, Präsident der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, sagte, dass im Jahr 2014 (die Zahlen für 2015 sollen in Kürze erscheinen) 87 Prozent aller Beschäftigten im Handwerk ausgelastet gewesen seien, in Werkstattbetrieben seien es sogar 100 Prozent gewesen.

Die Handwerkskammer dokumentiere eine „überaus positive Beurteilung der Geschäftslage“ durch die Betriebe, so Roman. Natürlich gebe es auch Probleme, betonte Kreishandwerksmeister Hermann-Josef Hupe. Seine Forderungen an die Politik: Diese solle den Bürokratieabbau wieder aufnehmen, mehr für die Ausbildungsfähigkeit von Schülern tun und Studienaussteigern die in einem Handwerksberuf liegende Chance vermitteln. Insgesamt demonstrierte aber auch Hupe Optimismus. Im Zusammenhang mit der Flüchtlingsthematik betonte er ausdrücklich, dass „jede Krise eine Chance“ biete. Für die Integration müssten alle Kräfte eingesetzt werden – im Gegenzug müssten die Flüchtlinge allerdings auch den Rechtsstaat und die hiesige Kultur anerkennen.

Die Flüchtlingsthematik nahm auch einen breiten Raum in der Rede von Peter-Jürgen Schneider, Finanzminister von Niedersachsen, ein. Der SPD-Politiker nannte Zahlen: 2014 habe Niedersachsen 170 Millionen für Flüchtlinge ausgegeben, 2015 640 Millionen. Für 2016 beliefen sich die Prognosen auf 1,3 Milliarden, für 2017 auf 1,75 Milliarden. Aufgrund der guten Haushaltslage sei das zu stemmen, aber die Zahl der Ankommenden müsse sinken. Weiterhin sagte Schneider, dass die Aufhebung der Meisterpflicht falsch gewesen sei und sich die Betriebe aufgrund des Fachkräftemangels den Frauen noch mehr öffnen müssten: „Wir müssen mehr für die Vereinbarung von Familie und Beruf tun.“

Zum Schluss standen Ehrungen an. Dieter Köneke arbeitet seit 50 Jahren bei der Dachdeckerei Gerd Köneke in Adelebsen,  Hans Krichbaum (Rollshausen) ist seit 65 Jahren Tischlermeister, Heinz Vespermann seit genauso langer Zeit Raumaustattermeister.

Von Hauke Rudolph

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