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Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen sieht Betriebe auf gutem Weg

Gute Stimmung und viel Arbeit Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen sieht Betriebe auf gutem Weg

„Die Stimmung im Handwerk ist gut“, weiß Delfino Roman. Der Präsident der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen berichtet von prall gefüllten Auftragsbüchern und von stabilen Umsätzen in den 8000 Betrieben mit 44 000 Beschäftigten und  3500 Lehrlingen, die dem Kammerbezirk zugeordnet sind.

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In der Metallwerkstatt des Göttinger Berufsbildungszentrums der Handwerkskammer: Ina-Marie Heidmann und Delfino Roman.

Quelle: Schumacher

Göttingen. Die Auslastung der Betriebe, von denen 2200 im Landkreis Göttingensind, steigt, betont Roman, zeitgleich gehen die Beschäftigtenzahlen leicht zurück.

Roman stellte die Zahlen des vierten Quartals 2014 am Mittwoch auf der Konjunktur-Pressekonferenz in Göttingen vor. Seit acht bis zehn Quartalen habe man im Kammerbezirk eine „konstante Auftragsreichweite“. Die anhaltende Niedrigzinsphase beschere dem Bau gute Aufträge. Von „Werte erhaltenden Anlageformen“ spricht Roman, auch von „Betongold“, lässt aber Risiken wieeine mögliche Immobilienblase nicht unerwähnt.

„Das Handwerk ist vorsichtig“, lehne auch mal einen Auftrag ab. Regional strukturiert, müssten Maler und Bäcker betriebswirtschaftlich denken, aber auch gesellschaftlich verantwortlich handeln, ergänzt Kammer-Hauptgeschäftsführerin Ina-Marie Heidmann.

Die Auslastung der Betriebe  liege im Durchschnitt über alle Branchen bei 87 Prozent, in Werkstätten nahezu bei 100 Prozent, im Bereich Bauberufe bei  90 Prozent.

„Das Handwerk hat richtig zu tun“, zieht Roman Bilanz, weist aber auch auf regionale Unterschiede hin. Im Landkreis Osterode etwa seien die Umsätze der Betriebe rückläufig. „Die unterdurchschnittliche wirtschaftliche Entwicklung“ setze sich fort. 2014 habe es in Osterode keinen einzigen neu eingestellten  Dachdecker-Lehrling gegeben.

Ein Zimmermeister habe berichtet, dass er im Schnitt 100 Kilometer zu den Auftraggebern fahre. „Wenn keine Kunden da sind, bleiben die Aufträge aus“, sagt Roman und verweist auf den demographischen Wandel. Osterode habe den höchsten Altersdurchschnitt im Bereich der alten BRD.

„Höllischen Qualitätsverlust“ sieht der Kammer-Präsident nach Abschaffung des großen Befähigungsnachweises vor 10 Jahren. Für 54 von ehemals 120 Berufen seit 1994 die Meisterpflicht abgeschafft worden. Die Folgen seien Ein-Mann-Betriebe, die nicht mehr ausbildeten. Für die Meister hat die Kammer im Berichtsjahr ein „Meisternetzwerk“ geschaffen, in dem sich bereits 190 Meister tummeln, berichtet Heidmann.

Kontaktpflege und Meinungsaustausch, aber auch Interesse am Ehrenamt wolle man auf diesem Weg fördern. Bei facebook treffen sich die Handwerker. Stichwort: Meisternetzwerk.

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