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Hannover Messe führt Akteure der Energiewende zusammen

Intelligente Netze für smarte Autos Hannover Messe führt Akteure der Energiewende zusammen

Es war schon vor der Beschlussfassung klar, dass sich die Energiewende langsam vollziehen wird. Welche Fortschritte bislang verzeichnet wurden, lässt sich vielleicht auch deshalb am besten an konkreten Beispielen aufzeigen: Die Hannover Messe führt viele Akteure zusammen, die an der Lösung von speziellen Problemen arbeiten. Auch in Göttingen gibt es ein Projekt, das nationale Auswirkungen haben könnte.

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Benjamin Brauer erforscht die Akzeptanz von E-Mobilität.

Quelle: Rohde

Göttingen/Hannover. Die Energiewende vollzieht sich nicht in all ihren Bereichen gleich schnell: Während der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung dynamisch wächst, läuft es im Verkehrssektor im Vergleich doch sehr schleppend. E-Autos scheint zwar ein diffuser Hauch der Coolness zu umwehen, der aber schlägt sich bislang nicht auf dem Markt nieder: Gerade mal rund 25 000 Elektrofahrzeuge (einschließlich Hybride) gibt es derzeit in Deutschland. Diese Zahl wirkt noch kleiner, wenn man das Ziel der Bundesregierung betrachtet, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf die Straßen zu bringen.

Der Wirtschaftsinformatiker Benjamin Brauer ist Mitglied einer Forschergruppe an der Georg-August-Universität, die dem Markt auf die Sprünge helfen könnte. Die Sustainable Mobility Research Group (SMRG) ist ein inderdisziplinärer Zusammenschluss aus Betriebswirtschaftlern, Wirtschaftsinformatikern, Psychologen und Physikern. „Wir analysieren unter anderem die Nutzerakzeptanz von E-Fahrzeugen beim Carsharing“, erzählt Brauer am Messestand. Das Ergebnis: „Die Akzeptanz der Technologie ist hoch.“ Da Akzeptanz aber nicht automatisch Käufe nach sich zieht, entwickelt und bewertet die 15-köpfige Gruppe unter Andre Hanelt Geschäftsmodelle für nachhaltige Mobilität. 

Die Gruppe zeichnet unter anderem gemeinsam mit dem Landkreis Göttingen, der EAM und der Ländlichen Erwachsenenbildung für das Projekt „E-Mobilität vorleben“ verantwortlich, in dem neue Mobilitätskonzepte erforscht werden.

Doch auch außerhalb der E-Mobilität steht die Energiewende vor Herausforderungen. Regenerative Energien müssen nicht nur produziert, sondern auch gespeichert werden können. Das ist angesichts der steigenden Fluktuation in der Erzeugung, etwa bei Windkraft, nicht ohne Probleme möglich. Die Landesinitiative Niedersachsen Energiespeicher und -systeme soll die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Niedersachsen verstärken.

„Unsere Aufgabe ist nicht die Mittelvergabe, sondern die Vernetzung und Begleitung von Forschung und Entwicklung“, sagt Dr. Isabell Schwenkert aus der Göttinger Geschäftsstelle. Das Ziel ist die Förderung von innovativen Speichertechnologien wie Batterien oder Brennstoffzellen sowie des Energiemanagements. Durch intelligente Stromnetze soll der Energiebedarf in der Zukunft besser gesteuert werden – und davon profitieren dann auch wieder Fahrzeuge, die ohne Benzin auskommen.

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