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Hauptversammlung der Sartorius AG Göttingen

2 Milliarden Euro heißt das Ziel Hauptversammlung der Sartorius AG Göttingen

Wenn die Aktionäre zufrieden sind, ist die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat meist Formsache: Das trifft auch auf die Göttinger Sartorius AG zu, die ihre Anteilseigner auf der 25. Hauptversammlung in der Lokhalle über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 informiert hat.

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Nichts zu beanstanden: Die vertretenen Aktionäre der Sartorius AG sind angesichts steigender Dividenden zufrieden.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Ein zweistelliger Anstieg von Auftragseingang, Umsatz und Gewinn veranlasste die Konzernführung, ihren Aktionären eine erneute Erhöhung der Dividende vorzuschlagen.

Die Hauptversammlung stimmte einer Dividende von 1,08 Euro je Vorzugsaktie (2013: 1,02 Euro) und 1,06 Euro je Stammaktie (2013: 1,00 Euro) mit großer Mehrheit zu. Vorstandsvorsitzender Dr. Joachim Kreuzburg betonte das Anliegen der Konzernführung, eine Verlässlichkeit der Ausschüttungen zu garantieren: „In Kontinuität der letzten Jahre wurde die Dividende mit der gleichen Schrittweite erhöht“, so Kreuzburg. Die Ausschüttungssumme steigt damit von 17,2 Mio. auf 18,2 Mio. Euro.

Die 350 anwesenden Anteilseigner, die rund 96 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals vertraten, haben Vorstand und Aufsichtsrat zudem verschiedene Ermächtigungen in Hinblick auf die Verwendung eigener Aktien erteilt. So hat der Vorstand zukünftig etwa die Möglichkeit, nach Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien des Konzerns außerhalb der Börse zu veräußern, gegen Sachleistungen zu übertragen oder für die Vergütung von Vorstandsmitgliedern einzusetzen.  

In seinem Bericht über die Geschäftsergebnisse 2014 lobte Kreuzburg insbesondere die „hervorragende Entwicklung der Bioprozess-Sparte“, deren operativer Gewinn (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahr um 22,5 Prozent auf 145,6 Mio. Euro gestiegen ist. Die Laborsparte hatte dagegen „einen schwierigen Start ins Jahr“, hier ist der operative Gewinn um 5,1 Prozent auf 41,2 Mio. Euro gesunken.

Insgesamt hat der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius 2014 einen Umsatz von 891,2 Mio. Euro und einen operativen Gewinn von 186,8 Mio. Euro erwirtschaftet. Nach dem zum 1. Januar 2015 wirksamen Verkauf der Intec-Sparte an den japanischen Minebea-Konzern will sich Sartorius nun „voll auf beide Kernsparten konzentrieren“, so Kreuzburg.    

Die strategische Ausrichtung des Konzerns soll den Umsatz bis 2020 auf 2 Mrd. Euro hochschrauben. Dafür sollen die Marktanteile beider Sparten insbesondere in Nordamerika weiter wachsen. „Wir haben hier erhebliches Potenzial, Marktanteile hinzuzugewinnen“, sagte Kreuzburg, der hier weiterhin ein zweistelliges Wachstum anstrebt.

Weitere Chancen biete der Biosimilar-Markt, also das Geschäft mit Nachahmerprodukten von Biopharmazeutika. Viele Produkte werden in den kommenden Jahren ihren Patentschutz verlieren, was auch für Sartorius neue Möglichkeiten bereithalte. Auch davor will Sartorius weiter wachsen: Für 2015 ist ein Umsatzwachstum zwischen 4 und 7 Prozent geplant – bei einer Investitionsquote von 10 Prozent.

Die nächste Hauptversammlung der Sartorius AG ist für den 7. April 2016 anberaumt.

Von Jonas Rohde

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