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Herausforderung Azubi-Matching

Weniger Arbeitslose im April, aber wachsender Fachkräftemangel Herausforderung Azubi-Matching

Die Agentur für Arbeit Göttingen hat die Arbeitsmarktzahlen für den Monat April veröffentlicht. Die Zahl der Arbeitslosen sank erneut und liegt Ende April bei 14685, die der Unterbeschäftigten beträgt insgesamt 18794. Der Bestand offener Stellen und damit die Fachkräftenachfrage wachsen weiter an.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Im Agenturbezirk, der die Landkreise Northeim, Osterode und Göttingen umfasst, waren im Vergleich zum März 2016 438 Menschen weniger arbeitslos, ein Rückgang um 2,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote im Bezirk liegt jetzt bei 6,2 Prozent. Die Landkreise stehen bei der Quote inzwischen fast gleich gut da: In Göttingen liegt sie bei 6,1 Prozent, in Northeim bei 6,3 Prozent und in Osterode bei 6,4 Prozent. Verhältnismäßig stark fielen die Arbeitslosenzahlen bei den älteren Arbeitnehmern mit 55 Jahren oder älter: minus 4,1 Prozent.

Auf der anderen Seite gingen im April 1200 Stellenangebote aus Wirtschaft und Verwaltung bei der Arbeitsagentur ein – nur unwesentlich mehr als im März und im Vorjahresmonat. Allerdings summiert sich der Bestand an offenen Stellen immer weiter auf und liegt laut Arbeitsagentur auf einem neuen „Rekordhoch“: Mit 3426 Arbeitsangeboten waren dies 83 Stellen mehr als im März und 681 oder 24,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Davon ist nahezu jede dritte Stelle bereits länger als drei Monate unbesetzt. Es fehlen schlicht die Fachkräfte.

Hingegen ist auf dem Lehrstellenmarkt noch viel im Fluss: „Im August fällt der Startschuss für den Ausbildungsbeginn 2016“, sagt Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen. „Jetzt ist die Zeit, für den eigenen Bedarf auszubilden.“ Momentan ist mehr als die Hälfte der gemeldeten Ausbildungsstellen noch nicht abschließend besetzt. Doch sind die geschlossenen Ausbildungsverträge bereits deutlich in der Statistik sichtbar: Die Zahl der Arbeitslosen in der Gruppe der 15- bis unter 20-Jährigen sank um elf Prozent gegenüber dem März.

Aber auch rund die Hälfte der ausbildungssuchenden Jugendlichen wartet noch auf eine Zusage. „Ich kann an dieser Stelle nur an beide Seiten appellieren, aufeinander zuzugehen“, so Gläser. „Für Betriebe kann es sich durchaus lohnen, nicht nur auf die Zeugnisse zu achten. Und für Jugendliche lohnt es sich, sich nicht auf einen Beruf zu versteifen. Meist gibt es verwandte Berufe, die weniger stark nachgefragt sind und in denen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz besser sind.“

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2015 sind bei der Arbeitsagentur etwas über 2400 Ausbildungsplätze gemeldet worden – nur minimal mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon sind knapp 1300 noch nicht vergeben. Rund 1200 Jugendliche warten noch auf die Zusage eines Ausbildungsbetriebes.

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