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IG Metall ruft auch in Göttingen und Hann. Münden zu Streiks auf

Tarifverhandlungen gescheitert IG Metall ruft auch in Göttingen und Hann. Münden zu Streiks auf

Nach dem ergebnislosen Ende der zweiten Tarif-Verhandlungsrunde für die 75 000 Beschäftigten der Metall- und Elektoindustrie in Niedersachsen ruft die IG Metall (IGM) Südniedersachsen-Harz zu Warnstreiks auf. Am Donnerstag werden Mitarbeiter aus drei, und am Freitag Beschäftige aus dreizehn Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie in den Warnstreik treten.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Göttingen/Hann. Münden. Vor den Toren des Göttinger Zeiss-Werkes beginnt am Donnerstag eine Kundgebung um 9.30 Uhr. Am Freitag wird ab 11 Uhr vor dem Sartorius-College gestreikt. Weitere Kundgebungen gibt es am Freitag auch bei der Piller Group GmbH und den Kamax-Werken, beide in Osterode. In Hann. Münden werden die Betriebe Haendler und Natermann sowie Metallumform bestreikt. Für kommende Woche sind zehn weitere Kundgebungen im Tarifgebiet geplant.
Als Hauptgrund für die bisher gescheiterten Verhandlungen nennt die IGM die Ablehnung der Alters- und Bildungsteilzeit seitens der Arbeitgeber. Ebenfalls fordern die Gewerkschafter 5,5 Prozent mehr Lohn.

Arbeitgeber bieten 2,2 Prozent

Das am Mittwoch vorgelegte Angebot des Verbandes Niedersachsen-Metall sieht hingegen eine Lohnsteigerung von nur 2,2 Prozent vor, die zum 1. März in krafttreten könnte und eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2015 haben soll. Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer von Niedersachsen Metall: „Der Gewerkschaft liegt jetzt ein absolut respektables Angebot vor. Wir erwarten, dass man sich damit dort ernsthaft auseinander setzt.“

Im Bereich Altersteilzeit sei man bereit, den Tarifvertrag zum flexiblen Übergang in die Rente mit Anpassungen wieder in Kraft zu setzen, ergänzt Claudia Beckert, Tarifkommissionsvorsitzende und Verhandlungsführerin von NiedersachsenMetall. „Wir würden uns von daher dazu bereit erklären, für diesen Personenkreis künftig die Kosten der Altersteilzeit alleine zu tragen. Um dann auf der anderen Seite aber auch dem Fachkräftemangel Rechnung zu tragen, soll die Anspruchsquote von 4 Prozent auf 2 Prozent sinken.“ Die ebenfalls geforderte Bildungsteilzeit werde nach wie vor abgelehnt. Die dritte Verhandlungsrunde ist am 13. Februar in Hannover. jro

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