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Technologietransferpreis für Plasmatechnik

Auszeichnung Technologietransferpreis für Plasmatechnik

Für die Entwicklung „Plasmaderm“ hat die Duderstädter Cinogy GmbH den Technologietransferpreis der Industrie- und Handelskammer Braunschweig erhalten. Mit der innovativen Technik, die Wunden und Hautkrankheiten mit Plasma behandelt, sei ein Hidden Champion geboren worden, hieß es in der Laudatio.

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Die Preisträger des Technologietransferpreises der IHK Braunschweig 2015 (vl.): Dr. Dirk Wandke, Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Dr. Andreas Helmke.

Quelle: EF

Braunschweig. „Eine Idee von der Hochschule in ein Unternehmen zu bringen, ist erschreckend viel schwieriger als man sich das vorstellt. Trotzdem, man soll nicht aufgeben, auch wenn man einen ziemlich langen Atem braucht“, sagt Prof. Wolfgang Viöl, Vizepräsident der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst HAWK, der zusammen mit Andreas Helmke vom Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST und Dirk Wandke, Geschäftsführer von Cinogy, ausgezeichnet wurde.

Als Signal sieht auch Peter Peckedrath, Leiter der Innovationsförderung der IHK Braunschweig, den Preis, der immerhin schon zum 31. Mal vergeben wurde. „Wir wollen damit Wissenschaftler sensibilisieren, nicht nur auf Veröffentlichungen hinzuarbeiten, sondern auch die praktische Anwendung der Ideen mitzudenken.“ Technologietransfer zu unterstützen sei nach wie vor das Gebot der Stunde.

Die Wichtigkeit von Technologietransfers aus der Hochschule heraus sieht auch Wolfang Viöl: „Daher halte ich auch den Südniedersachsen-Innovationscampus (SNIC) für sehr wertvoll, weil wir darüber hoffentlich eine gute regionale Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen hinbekommen und dieser Transferprozess einfacher wird.“ Der SNIC ist ein Projekt im Rahmen des Südniedersachsenprogramms und soll den Technologietransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen verstetigen sowie Ausgründungsdynamik verbessern.

Für Wolfgang Viöl hat der Preis aber auch eine besondere Bedeutung, „weil er für den Transfer einer Idee aus einer Hochschule in ein Unternehmen ausgelobt wird. Es ist schön, dass so auch die andere Seite unserer Arbeit als Wissenschaftler gelobt wird.“

Der IHK-Preis ist mit 10000 Euro dotiert und wird seit 1985 für besondere Transferleistungen vergeben. Anfangs waren nur Vorschläge innerhalb des IHK-Bezirks zugelassen, seit 1991 können auch Leistungen, bei denen entweder das Institut des Wissenschaftlers oder das technologieaufnehmende Unternehmen aus dem Bezirk der Industrie- und Handelskammer Braunschweig kommen, ausgezeichnet werden.

Ausgezeichnet wurden seit 1985 insgesamt 82 Preisträger mit 38 Transferobjekten, darunter etwa ein Strahlungsdosimeter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, das auf der International Space Station im Einsatz ist, oder auch das Kohlefaser-Gestell des Rosetta-Landers Philae.

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