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IT-Gipfel und Praxisforum 2015 des IT-Innovationsclusters

Die vierte Revolution IT-Gipfel und Praxisforum 2015 des IT-Innovationsclusters

Ohne Minister, aber mit wichtigen Themen: Auf dem IT-Gipfel des IT-Innovationsclusters Göttingen/Südniedersachsen haben sich Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft vernetzt.

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Nutzen eine Pause zwischen den Vorträgen zum Netzwerken: Teilnehmer des IT-Gipfels 2015.

Quelle: Heller

Göttingen. Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, hatte sich aus Zeitgründen wieder abgemeldet. Über sein Thema „Industrie 4.0“ wurde im Sartorius-College Göttingen trotzdem gesprochen: Vertreten wurde Lies von Dagmar Linse aus seinem Ministerium.

Ziel der Veranstaltung sei es, „den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Wissenschaft zu stärken“, so Andreas Redeker, Netzwerkmanager beim IT-Cluster in seiner Begrüßung. Zu den Gästen gehörte auch Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel. Sie beschrieb den Umgang mit großen Datenmengen als zentral für den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn. Die Vernetzung von Unternehmen mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen sei auch für ein Voranbringen von Industrie 4.0 von hoher Wichtigkeit.

Industrie 4.0 wird auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet: Nach Revolutionen durch die Mechanisierung mit Wasser- und Dampfkraft, die elektrische Massenfertigung und schließlich die digitalen Revolution sollen durch die Informatisierung der Fertigungstechnik intelligente Fabriken entstehen.
Linse machte in ihrem Beitrag allerdings deutlich, dass das von der Bundesregierung vorangetriebene Zukunftsprojekt noch eine Vision sei, „von großflächiger Anwendung entfernt.“

Nichtsdestotrotz müsse jetzt gehandelt werden, wenn Niedersachsen relevant bleiben möchte. Einen Beitrag dazu leiste die vom Ministerium initiierte Projektgruppe Aktive Industriepolitik für Niedersachsen, die Konzepte der Industrie 4.0 in die Unternehmen tragen solle. Dezidiert sollen nicht nur große Firmen von ihr profitieren: „Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sind derzeit noch zurückhaltend“, was geändert werden solle, so Linse. Grundlage für weiteren Fortschritt sei ein leistungsfähiger Breitbandausbau auch in ländlichen Gebieten.

Industrie 4.0 war aber nicht das einzige Thema des Forums.  Neben dem Datenschutz war auch die IT-Sicherheit ein Schwerpunkt des Vortragsprogramms. Konrad Rieck, an der Georgia Augusta Professor am Institut für Informatik, gab einen Einblick in seine Forschungsarbeit. Riecks Team entwickelt derzeit in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt intelligente Sicherheitssysteme für Industrienetze. Seine Strategie: Statt zu versuchen, die Protokolle von Hackerangriffen zu erkennen, arbeitet er daran, Abweichungen vom Normalzustand eines Netzwerks zu erkennen. So könnten auch Angriffe verhindert werden, deren Protokolle bislang unbekannt sind.

Von Jonas Rohde

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