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Ideale Plattform für heimische Unternehmen

6000 Besucher bei der "Rosa" Ideale Plattform für heimische Unternehmen

Sechs Jahre mussten vergehen, bis es in Rosdorf wieder eine Messe Rosa geben sollte. Am Wochenende nun präsentierten sich zwei Tage lang 50 Unternehmen, Vereine und Institutionen im und am Gemeindezentrum.

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Modenschau bei herrlichem Sonnenschein: Auf dem Laufsteg gibt es modische Kleidung und aktuelle Frisuren.

Quelle: Heller

Das Wetter war herrlich, die Optimisten unter den Gewerbetreibenden wurden bestätigt. 40 Bleche Kuchen hatte die Bäckerei Ruch gebacken, um die Messe-Besucher mit Pflaumen-Streusel, Butter-Sahne oder Mandarine-Rahm zu verwöhnen. Und dann noch die 6000 Quarkinis, die Konditorgeselle Endrik Grob unters Volk brachte. Zwischen riesigen Fendt-Tracktoren (822 Vario), vorbei am Einbecker-Senfmobil und dem Stand der Feuerwehr, wo es Seberts Bratwürste mit der „sensationellen“ Sauce von Tanja Wienecke gab, entlang der bunten Stände regionaler Anbieter schlängelten sich die Besucher. Sie kamen vor allem, aber nicht nur, aus Rosdorf. Mäx Teppich-Center, Blumen-Constantinescu und Salon „Haare sollen leben“ informierten und berieten ebenso wie Landkreis Göttingen, Marktplatz Südniedersachsen und Bosk Consult (Messeorganisator). Für den Schutz gegen ungebetene Gäste hatten Norbert Esemann und Achim Loose von der Poizeiinspektion Göttingen jede Menge Tipps.
„Es ist ein guter Tag für Rosdorf“, erklärte Harald Grahovac bei der Eröffnung. Die Messe sei „eine ideale Plattform für die heimischen Unternehmen“, betonte der Bürgermeister. „Sie tragen zum guten Image der Gemeinde bei“, dankte Grahovac und wies auf die strategisch günstige Lage Rosdorfs hin – vor den Toren des Oberzentrums Göttingen.
„Jeder Arbeitsplatz in Rosdorf ist wichtig“, unterstrich Bundestagsabgeordneter Thomas Oppermann (SPD), der gemeinsam mit seinen Bundestags-Kollegen Hartwig Fischer (CDU), Jürgen Trittin (Grüne) und Lutz Knopek (FDP) die Schirmherrschaft für die Rosa übernommen hatte. Man brauche Arbeit in der ländlichen Region, sagte er, und würdigte mutige Unternehmer in der Gemeinde. „Eine tolle Visitenkarte für Rosdorf“ sei der Neubau von Holzland-Hasselbach, lobte der Politiker.
Im Rahmen der 1000-Jahr-Feier 2004 habe es die letzte Rosa gegeben, sagte Thorsten Richter vom Vorstand der Werbegemeinschaft. Nun habe man die Traditon wieder aufgenommen und mehr als 50 Aussteller gewinnen können. Richters Dank galt allen Sponsoren und den 6000 Besuchern, die zur Messe kamen.

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