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In Krisenzeiten Hilfe auch rund um die Uhr

Ambulanter Psychiatrischer Pflegedienst In Krisenzeiten Hilfe auch rund um die Uhr

Unsere Autos tragen keine Beschriftung“, stellen Michaela Arnemann und Claudia Kohlhase-Radtke klar.

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Mit Galenos-Büste: Sabine Engemann, Karsten Hofmann, Claudia Kohlhase-Radtke und Michaela Arnemann (von links).

Quelle: Pförtner

Auf Diskretion legen die beiden Geronto-psychiatrischen Fachkrankenschwestern wert. Die Geschäftsführerinnen des Ambulanten Psychiatrischen Pflegedienst Galenos haben den Pflegedienst, der seinen Sitz in der Von-Ossietzky-Straße 1 hat, im Dezember gemeinsam mit den Fachkrankenpflegern für Psychiatrie Sabine Engemann und Karsten Hofmann gegründet. Eine Mitarbeiterin unterstützt das Team.

„Wer unter Angststörungen, Depressionen oder Schizophrenie leidet, spricht selten darüber“, berichtet Kohlhase-Radtke. Eine Galenos-Patientin erklärt warum: „Man wird in der Nachbarschaft und im Bekanntenkreis ausgegrenzt. Das tut weh.“ Psychisch Kranke würden daher einen Klinikaufenthalt vermeiden. Geschäftsführerin Arnemann ergänzt: „Wenn keine Selbst- oder Fremdgefährdung droht, besteht dazu auch keine Notwendigkeit.“ Um die ambulante Betreuung von Patienten zu unterstützen, entstehen seit einigen Jahren in Niedersachsen spezielle Pflegedienste. „Wir haben bis zu 10,5 Stunden in der Woche Zeit für die Klienten“, berichtet Hofmann. Das sei mehr Zeit, als dem Facharzt oder dem Therapeut in der Regel zur Verfügung ständen. Die Pflegedienstmitarbeiter unterhielten sich mit den Patienten, würden bei der Strukturierung des täglichen Lebens helfen und seien im Krisenfall rund um die Uhr zu erreichen. „Ich konnte aufgrund von Angststörungen nicht mehr alleine einkaufen“, erzählt eine Galenos-Patientin. Sie übe das nun mit ihrer Betreuerin Arnemann. Nach Beobachtung des Galenos-Teams nehmen psychiatrische Erkrankungen zu.

Im Berufsleben stiegen die Arbeitsbelastung und der Stress. Es werde immer mehr Flexibilität und Mobilität eingefordert. Mobbingfälle häuften sich. Auch das steigende Durchschnittsalter (Demenzerkrankungen) gehöre zu den Gründen.

Von Michael Caspar

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