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Gute Chancen für Berufsrückkehrerinnen

Infoveranstaltungen der Arbeitsagentur für Frauen Gute Chancen für Berufsrückkehrerinnen

"Berufsrückkehrerinnen unterschätzen oft die Chancen, die sie auch nach einer langen Familienphase auf dem Arbeitsmarkt haben“, meint Susanne Wädow von der Arbeitsagentur Göttingen. Es gebe derzeit viele offene Stellen. Die Agentur helfe zudem auch Personen, die keine Leistungen bezögen.

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Quelle: dpa

Göttingen/Northeim. „Viele Frauen geben sich mit einem Minijob zufrieden, für den sie außerdem oft überqualifiziert sind“, beobachtet Wädow, die bei der Agentur mit der Chancengleichheit am Arbeitsmarkt befasst ist. Unter den 24000 geringfügig Beschäftigten in Göttingen seien Frauen überproportional stark vertreten. Andere Frauen seien so pessimistisch, dass sie sich gar nicht erst um eine Stelle bemühten.

„Gleichzeitig haben Firmen zunehmend Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen“, berichtet Wädow. Oft fänden sich monatelang keine geeigneten Bewerber. In der Altenpflege käme zum Beispiel ein Interessent auf drei bis vier offene Stellen. Immer mehr Arbeitgeber entdeckten daher das Potenzial, das Berufsrückkehrerinnen darstellten. Die Frauen seien in der Regel sehr motiviert. In der Familie hätten sie ihre sozialen Kompetenzen, ihr Organisationstalent und ihre Flexibilität trainiert.

„Veraltetes Fachwissen lässt sich in Kursen, die wir finanzieren, auffrischen“, betont Wädow. Die Agentur biete auch Umschulungen an. Berufsrückkehrerinnen würden zudem bei Bewerbungen unterstützt. Hilfe gebe es zudem bei Netzwerkpartnern. „Wichtig ist, dass die Frau weiß, was sie kann und was sie will.“

Es gebe zwar einen Trend, dass Frauen schneller in den Beruf zurückkehrten als früher, aber dennoch reicht das Spektrum vom Wiedereinstieg mit dem Kleinkind zu Hause bis zu 30 Jahre Berufspause. Der Vermittlungserfolg hinge dabei aber nicht von der Zeit ab, die Frauen bereits aus ihrem Beruf raus sind. „Das ist sehr individuell“, so Wädow. Es gebe zwar klassische Mangelberufe, für die gesucht wird – in der Altenpflege oder als Busfahrerin. Doch spiele die Neigung eine wesentliche Rolle. „Wir werden nicht jede Frau zur Altenpflegerin machen“, überspitzt Wädow.

Wädow organisiert anlässlich der Fachkräftetage Niedersachsen am Montag, 19. September, um 9 Uhr in der Northeimer „Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft“, Friedrich-Ebert-Wall 1, eine dreistündige Veranstaltung zum Thema an. Sie wiederholt sie am Dienstag, 20. September, um 9 Uhr, in der Göttinger Arbeitsagentur, Bahnhofsallee 5, Raum 657. Eine Anmeldung ist erforderlich, Telefon 0551/520-223 oder E-Mail: goettingen.bca@arbeitsagentur.de.

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